Was ist los mit Pfingsten?

Bloss nicht feiern!

Pfingsten ist kein Grund zum Feiern. Mit der Ausgießung des Heiligen Geistes kam der böseste aller Geister auf diese Welt. Wer gegen ihn sündigt, kommt schnurstracks, d. h. ohne jüngstes Gerichtsurteil in die Feuer-Hölle des „Menschenfreundes“ Jesus von Nazareth. Das wissen alle Christen und man feiert den so unheiligen Heiligen Geist nur aus Angst. Die ist allerdings ebenso verdrängt wie die Unarten des angesprochenen Menschenfreundes, der nach Auffassung der EKD (Ex-Präses Nikolaus Schneider) Sünder in das ewige Feuer schicken wird. Diese Drohbotschaft als „Richterspruch“ Jesu sei „verstörend“, meint sogar Schneider. Doch der üble Bischof konnte mir auf Anfrage diesen Richterspruch nicht zusenden. Die Bibel ist halt ein orientalisches Märchenbuch.

So ist es dieser üble Gottesgeist, der so etliche Schwerkranke in eine Schizophrenie zwingt. Denn oft ist dort in der Vorgeschichte so eine „Sünde“ wider den Heiligen Geist einfach passiert. Die Psychose ist dann nur ein Versuch der Selbstheilung von der schweren angstbedingten Depression, die Psychotiker in der Prodromalphase aufweisen und die sie zunächst oft in einen Drogenverbrauch (Cannabis etc.) abgleiten lässt. Wer im Wahn glaubt, er sei Jesus oder Maria, der wähnt sich vor dem Feuer des so sündenfrei gepredigten, und doch so übel agierenden Feuer-Nazarethaners sicher. Ein Jesus wird sich ja nicht selbst aufbrennen, geschweige denn seine Mutter Maria. Doch nota bene: Folternde Personen oder Geister haben hier in der BRD nach Hitler nichts mehr verloren. Und man sollte sich deren Anbetung doch bitte verkneifen. Sie geschieht allerdings nur aus (meist verdrängter) Angst. Und sie sei damit verziehen.

Überhaupt: Es gibt keine Geister. Der Heilige Geist ist eine perfide Erfindung der klerikalen Hochintelligenz. Man hatte unterm Kreuz gesehen, wie schnell Götter sterben können und somit für Dogmen völlig unbrauchbar werden. Den mächtigen Stein hatte man vom Grab des Verblichenen weggerollt, um das Dogma der von den alten Ägyptern abgeschauten Auferstehung eines Gottes installieren zu können. Wer dieses Dogma und das Dogma eines lebendigen Geistes anzweifelt, der versündigt sich gegen diesen Heiligen Geist. Die Folge: ewige Feuerqual. Da bleibt man dann doch lieber beim Geisterfeiern.

Doch ich bin Arzt und nach dem Ärztetag nur dem Wohl meiner Patienten verpflichtet. Die kirchenbedingte Depression ist die schlimmste, die wir Psychotherapeuten kennen. Denn im Hintergrund ist die Angst vor dem Hobbykoch Jesus in den Windungen der Corpora amygdala felsenfest abgespeichert. Da wandern Denkinhalte hinein, die vor dem Einsetzen des kritischen Bewusstseins wehrlosen Kindern bis zum 4. Lebensjahr als Brandmale und „Glaubensgewissheiten“ in den Kopf geschissen wurden. Darum zitiert ja Erzbischof Becker, Paderborn, bereits Zweijährige über Flyer an die Eltern in seinen Hauptgottesdienst. Da sollen sie auch, so der Bischof, mit Schrecken und mit Mama den Margaretenaltar bestaunen: Mit Jesus am Kochtopf. Ich habe Becker angezeigt.
Weiteres siehe unter www.frank-sacco.de

 

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4 Responses to Was ist los mit Pfingsten?

  1. Klarsicht(ig) sagt:

    Wo flattert der „Heilige Geist“ ?

    Sollte der „Heilige Geist“ irgendwo flattern, dann nur in den Hirnen von Klerikern und „Glaubens-Infizierten“.

    Die Denkfigur „Heiliger Geist“ in und außerhalb der „Glaubenssucht“ und mehr:
    https://www.youtube.com/watch?v=BeWDU2XWq_Q&t=211s

    Bemerkung:

    Der von mir gebrauchte Begriff „Glaubens-Infizierte“ / „Glaubensinfekt“ dient mir als Kurzbezeichnung für den Hirnzustand eines Menschen, dessen Gedanken- und Gefühlswelt durchweg bereits seit frühester Kindheit zumindest partiell mit dem Inhalt einer religiösen oder politischen Ideologie erfolgreich infiltriert wurde. 

    Gruß von
    Klarsicht(ig)

  2. Klarsicht(ig) sagt:

    Glaubenskritik:

    Die „kanonischen Evangelien“ weisen es aus, dass „Jesus“ es durch sein Verhalten angestrebt hat, dass er seitens der römischen Obrigkeit unter Verwendung eines Kreuzes aktive Sterbehilfe erhielt.

    Der angeblich existent gewesene „Jesus“ fühlte sich nach „christlichem Glauben“ gegenüber seinem „Bibelvater“ wegen der „sündigen“ Menschen dazu aufgerufen, ein „Liebesopfer“ durch seinen Tod zu erbringen. „Jesus“ wäre es möglich gewesen, das „Liebesopfer“ dadurch zu erbringen, indem er sich ganz still, bescheiden und unspektakulär höchstselbst – wodurch auch immer – hätte töten können, was er jedoch unterließ. Daher muss davon ausgegangen werden, dass sein religiöser Wahnglaube wohl auch die Vorstellung beinhaltete, dass sein „Bibelvater“ es wünschte, dass das „Liebesopfer“ auf spektakuläre Art und Weise erbracht werden sollte. Denn es ist natürlich völlig klar, dass eine stille Selbsttötung nicht so spektakulär gewesen wäre, wie die angeblich in aller Öffentlichkeit durchgeführte Tötung durch die römische Obrigkeit dann aber gewesen sein soll. Obwohl es sich um ein sehr spektakuläres Tötungsgeschehen gehandelt haben soll, liegen darüber keine „profanen“ (außerbiblischen) Aufzeichnungen vor, worüber Gläubige eigentlich ins Grübeln kommen müssten.

    „Jesus“ stand wohl unter dem psychischen Zwang, vermeintlich gottgefällig sein Verhalten so ausrichten zu müssen, dass es nach seiner divinatorischen Einschätzung als Folge daraus wahrscheinlich zu seiner Verhaftung, Verurteilung, Folterung und Kreuzigung durch die römische Obrigkeit kommt.

    Seine makabere Rechnung ging weitgehend auf: Wie fast jeder durch die über die Jahrhunderte andauernde fleißige Missionierung der Menschen durch die Kirchen weiß, wurde die römische Obrigkeit, die ja angeblich vom „Bibelvater verordnet“ war, letztlich unwissend dazu verleitet, dem quasi lebensmüden „Sohn des Bibelvaters“ auf ihre ganz spezielle, grausame Art und Weise aktive Sterbehilfe  zu leisten.

    Aus den vier „kanonischen Evangelien“ ist zu ersehen, dass „Jesus“ es gewusst haben muss, dass er sterben soll und wie es im Sinne des angeblichen Verlangens seines „Bibelvaters“ letztlich geschehen sollte.

    Offenbar sollte/wollte/musste „Jesus“ also auf möglichst spektakuläre und Aufsehen erregende, sehr qualvolle, masochistische Art und Weise für die Menschen und in erster Linie für seinen „Bibelvater“ (also für sich selbst) getötet werden. Alle Handlungen aber, die dafür notwendig waren, sollte/wollte/durfte er nicht höchstselbst vornehmen, sondern die sollte/wollte/musste er der römischen Obrigkeit überlassen.

    Daher muss man wohl annehmen, dass die „ordnende Hand“ des „Bibelvaters/Sohnes“ im Spiel gewesen ist, die alles steuerte, damit die Ereignisse planvoll abliefen und der römischen Obrigkeit ungewollt und unwissend die Rolle zufiel, „Jesus“ aktiv dabei zu helfen, dass er im Sinne seines Planes bzw. des Planes seines „Bibelvaters“ sterben konnte. Das könnte man als die Inanspruchnahme einer verdeckten aktiven Sterbehilfe bezeichnen.

    Diesem gesamten angeblich geschehenen Ereignisablauf mit dem offenbar inszenierten grauenvollen Tötungsgeschehen stimmen die Kirchen mit ihren devot-servilen Gläubigen schon seit mehreren Jahrhunderten immer und immer wieder zu. Für sie ist es – unverständlicherweise – ein „Heilsgeschehen“, durch welches sie sich – wie auch immer – „erlöst“ fühlen.

    Schon bei einem nur halbwegs intelligenten Mensch müsste der Gedanke aufkommen, dass hier ein sehr kranker Geist im Spiel und am Werk gewesen sein muss, wenn man es denn tatsächlich mit einer Historie zu tun haben sollte. Es ist abartig und makaber, dass in den christlichen Szenen das angeblich stattgefundene grauenvolle Tötungsgeschehen um „Jesus“ als „Heilsgeschehen“ und das Kreuz als „Glaubens“- und „Erlösungssymbol“ verherrlicht wird.

    In der Gedankenwelt von „Jesus“ spukte scheinbar sehr dominant sein „Bibelvater“ herum, dessen Willen er sich unterworfen fühlte. Offenbar besaß „Jesus“ nicht die innere Freiheit, das von ihm angeblich geforderte „Liebesopfer“ durch seine Selbsttötung zu erbringen. Ganz eindeutig sah er sich durch den angeblich geäußerten Willen seines „Bibelvaters“ zwanghaft darauf festgelegt, sich ausschließlich durch die römische Obrigkeit töten zu lassen. Dadurch war ihm gewissermaßen wie einem Komapatienten die Denk- und Handlungsherrschaft über seinen Geist und Körper genommen. Er sollte/wollte/musste zwar sterben, aber für die Ausführung der Tötung sah er sich gezwungen, die Hilfe der römischen Obrigkeit in Anspruch nehmen.

    Diese wahnhafte religiöse Menschenopferung gilt als das zentrale „Heilsgeschehen“. Es ist der Hauptpfeiler des christlichen Glaubens. Durch das „Jesus-Drama“ wurde/wird ein in den christlichen Szenen bestehender widerlicher, kollektiver Heilsegoismus befriedigt, denn man fühlt sich dort durch das archaisch-grausame Tötungsgeschehen – wie auch immer – „erlöst“.

    Bemerkung:
    In meinem „Elaborat“ wird die biblische Geschichtsschreibung so aufgegriffen, als berichte sie über historisch verbürgte Fakten (Michael Depner).

    Siehe auch:
    Gehört aktive Sterbehilfe mit zum „christlichen Heilsgeschehen“ ?:
    https://www.youtube.com/watch?v=hTDHx34qKPc

    Gruß von
    Klarsicht(ig)

  3. Frank Sacco sagt:

    Wer heute rein-reitet oder rein-fahrradet ins Berlin und sagt, „Ich bin die neue Merkel“, der wird bestraft. Wieviel steht heute auf Umsturzversuch in der BRD?

  4. Johann Wolfgang Goethe sagt:

    Für mich und vielen anderen Menschen ist Pfingsten nur ein Feiertag, ohne dabei einen religiösen Gedanken oder Hintergrund zu verschwenden. Pfingsten war für mich ein paar Tage Urlaub in Dänemark machen in meinem Wohnwagen.

    JWG

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