Grüne Diskrepanz – Klimaleugner vs. Geburtenleugner

Die menschengemachten Klimaprobleme haben vor allem eine Ursache, nämlich die Menschen. Es gibt zu viele davon, und sie vermehren sich immer noch. Dessenungeachtet wendet sich die grüne Politik – vielfach zurecht – gegen alles mögliche. Nur das Menschenproblem Übervölkerung klammert sie – zu Unrecht – aus (Bild: Alexas_Fotos, pixabay).

Leute, die den menschengemachten Klimawandel ableugnen, werden als Klimaleugner abgefieselt. Passend dazu steht das Wort Bevölkerungsleugner für Leute, welche die Geburtenschwemme als Hauptursache ignorieren. Das sind viele. Der UN-Migrationspakt ist voll davon, wie die Migration zu verbessern sei, bloß gegen die Bevölkerungsexplosion will er nichts tun. Der linksgrüne Pakt ist von Bevölkerungsleugnern gemacht. Auch auf der deutschen Regierungsbank sitzen lauter Bevölkerungsleugner.

Naivität

Hier könnte man die Frage stellen, ob die Naivität vor allem bei den grünen (und linken) Agendasetzern liegt oder eher bei denen, die sich die Agenda aufdrücken lassen. Eine kleine Thesenliste veranschaulicht die naiven Gedanken. Zur Erinnerung vorweg ein paar Thesen, mit denen die Bevölkerung eingeseift wurde. Die naiven Behauptungen sind längst aufgeflogen, ohne dass es irgendwelche Konsequenzen gegeben hätte (wenn nicht der UN-Pakt, der das alles vertritt, als Konsequenz gelten soll).

  • Grenzen kann man nicht sichern,
  • es kommen lauter Facharbeiter,
  • die bezahlen unsere Rente,
  • alle Menschen, die ihr Land ohne Visum verlassen, sind Flüchtlinge,
  • jede Rettung aus mutwillig herbeigeführter Seenot muss in Deutschland enden,
  • es klappt schon irgendwie, wenn Exzellenz vergrault wird und Prekariat dafür reinkommt,
  • Leute aus Staaten mit Bevölkerungsexplosion werden ihre Bevölkerungsexplosion nicht mitbringen, auch wenn ihnen Familiennachzug gewährt wird und Kindergeld für beliebig viel Nachwuchs.

Die Zahlen zur asylbezogenen Familiengröße werden wohlweislich geheimgehalten, nach dem Motto, solange sie niemand kennt, ist alles ok. Oder man kann wenigstens so tun … Hier gerät das grüne Gedankengut  in Konflikt mit sich selber. Einerseits soll das Klima gerettet werden, und das geht letztlich nur, wenn es weniger Menschen werden. Andererseits ist es verpönt, den Flüchtlings-Immigranten etwas vorzuschreiben oder ihnen gar Staatsknete vorzuenthalten. Also unbegrenztes Kindergeld für fremde Leute, die sich nicht selbst erhalten können.

Damit werden leichtfertig Probleme geschaffen, denn das hilft der Bevölkerungsexplosion, sich zu verbreiten. Fazit ist, die Grünen leisten Beihilfe zur Geburtenschwemme. Sie konterkarieren damit ihr Hauptanliegen, den Klimaschutz.

Im Versuch, das mit Humor zu sehen, könnte man feststellen, dass grünes Gedankengut (GGG) schon G-mäßig über das Grundgesetz (GG) hinausgeht (und über die Logik sowieso, die hat ja nur ein kleines g). Im Grundgesetz steht nix von beliebig vielen Kindern, die vom Staat alimentiert werden müssen (Art. 6) – – jetzt reicht es mit den Gs, genug gewitzelt (gg).

Immigrationsnutzen

Im UN-Pakt wird die Legende verbreitet, dass Immigration immer nützlich sei. Das ist in mehrfacher Hinsicht nicht mehr wahr. Früher ging es ja um Qualifizierte, die oft sprachkundig waren und sich zu den Werten des Aufnahmelands bekannten. Das aktuelle Geschehen ist ohne Beispiel; es kommen Leute, auf die nichts davon zutrifft, und deren einzige Beziehung zu Deutschland ist, dass es hier alles umsonst gibt. Deshalb ist es kein Wunder, wenn dem geringfügigen Nutzen Milliardenkosten gegenüberstehen.

Großbritannien und Frankreich sind weitere Beispiele für den Misserfolg von Immigration. Vor 50 Jahren hatten sie die Grenzen für Leute aus den Kolonien aufgemacht, und als zu viele kamen, haben sie den Zuzug unterbunden. Dabei waren es anglophone und anglophile Leute bzw. frankophone und frankophile. Zuviele sind in den Slums und Banlieus gelandet, und viele sind nun nicht mehr anglophil und frankophil. Anstatt dass Deutschland daraus lernte, hat es den Fehler mit deutscher Gründlichkeit wiederholt.

Früher konnte man die Hoffnung haben, dass die Probleme zuerst in Großbritannien und Frankreich hochkochen (der Brexit gilt hier nicht als Problem). Dann hätte Deutschland daraus lernen können, wie man damit umgeht und wie nicht. Jetzt liegt Deutschland beim Ausländeranteil vorn (12% gegenüber 10% und 7%), und es könnte zuerst in Deutschland Kummer geben – in dem Land, das ganz besonders untüchtig bei der Bewältigung solcher Probleme ist. Im ersten Artikel (Grün ist das neue Dummdreistdogma) wurde das als grüne Naivität bezeichnet, die sich zur Staatsnaivität ausgewachsen hat.

Integration

Die Hauptkraft für Integration war früher die Arbeit. Seit die Arbeitsstellen für Hilfsarbeiter knapp geworden sind, fehlt auch die integrierende Kraft der Arbeit. Früher gehörten Hilfsarbeiter einfach dazu. Aber im Kapitalismus ist Arbeitskraft ein Kostenfaktor, der wegoptimiert gehört. Entweder wird der Job an Billigkräfte vergeben, oder er wird gleich ganz wegrationalisiert.

Ausgrenzung ist das Gegenteil von Integration, und sie greift um sich. Heute werden viele als „Prekariat“ ausgegrenzt. Es geht von Zeitvertrag zu Zeitvertrag zu gar keinem Vertrag, und das betrifft Ausländer wie Einheimische, und sogar Qualifizierte. Sie werden quasi zum Abschuss freigegeben; sie werden schon mal darauf eingestimmt, dass die Roboter übernehmen.

An der Ausgrenzung der Immigranten arbeiten nicht nur die Lohndrücker, sondern auch die Imame aus Saudi-Arabien (die möchten die Kinder zu Wahabiten indoktrinieren) und aus der Türkei (die erziehen kleine Türken). Dank linksgrünem Laisser Faire dürfen sie zur „Bevölkerungswaffe“ aufrufen (ihr Chef, der Türkensultan: „kriegt nicht 2 oder 3 Kinder, sondern 5!“).

Dahinter stecken feuchte Träume von der muselmanischen Übernahme Europas. Blöd ist nur, dass dergleichen möglich ist, wenn die Integration der leichtfertig Hereingelassenen und nicht mehr Herauszukriegenden misslingt. Der Ausländerstand bei jungen Leuten ist etwa dreimal so hoch wie in der Gesamtbevölkerung, bei den Geburten sind 25% von Ausländerinnen gegenüber 75% von Deutschen (DeutschInnen). Der Anteil der asylbezogenen Geburten an den 25% wird genauso geheimgehalten wie die Familiengröße.

Die unterschiedliche Fertilität muss kein Problem sein, wenn die Integration klappt. Wenn nicht, ist das ein Problem. Wenn die Segregationsbemühungen der Muselmaniacs und Türkensultane Erfolg haben, gibt es Kummer. Dann geht es nicht bloß um verschärfte Klimaprobleme wg. Ausweitung der Geburtenschwemme. Man muss sich nur anschauen, wie muslimische Minderheiten qua Kinderkriegen zu Mehrheiten wurden, im Kosovo, im Libanon, in Bermuda (da waren’s die Schwarzen, die zur Mehrheit wurden), und was das für Verwerfungen verursacht. Man darf den Geburtenleugnern nicht gestatten, die Allgemeinheit über diese Probleme hinwegzutäuschen.

Es darf auch nicht länger mit zweierlei Maß gemessen werden. Der Glaube daran, das integriert sich schon, ist genauso fahrlässig wie der Glaube daran, das Klima repariert sich schon.

 

Erster Artikel zum Thema: Grün ist das neue Dummdreistdogma

Wilfried Müller

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3 Responses to Grüne Diskrepanz – Klimaleugner vs. Geburtenleugner

  1. Johann Wolfgang Goethe sagt:

    Nach einem Bericht zufolge, sind unter den Flüchtlingen keine Facharbeiter dabei, man kann sie nur als Hilfskräfte einsetzen. Um die Flüchtlinge zu Fachleuten auszubilden, bedarf es einen längeren Zeitraum und kostet viel Geld: Wenn einige Flüchtlinge dann als Facharbeiter ausgebildet sind und eine Arbeitsstelle haben, werden sie abgeschoben – was für eine Logik der Politik.

    Bei einer Polit-Umfrage sagte ein Bürger: Zitat: Ich habe die Schnauze voll von den großen Parteien, ich habe sie 30 Jahre gewählt und wurde 30 Jahre belogen und betrogen. Recht hat er. In der Bevölkerung macht sich immer mehr Unmut breit, was die großen Volksparteien jetzt spüren.

    Wolfgang

  2. Wilfried Müller sagt:

    Die Grünen spüren dummerweise nix, Wolfgang.

  3. Johann Wolfgang Goethe sagt:

    Das ist m. E. nur eine Momentaufnahme, Wilfried. Wenn die Grünen zu Grün werden, werden sie auch wieder abstürzen und es spüren.

    Gruß Wolfgang

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