Public Money – das ultimative FIAT-Geld? (Teil 3)

Bild: Helikoptergeld (Quelle Pixabay)

Im ersten und zweiten Teil des Artikels zum Public-Money-System (PMS, auch Modern Monetary Theory (MMT) genannt) wurden die Vorteile des Public Money skizziert, sowie Beispiele dafür. Im dritten Teil werden die Risken des PMS dargestellt. Nochmal kurz zur Erinnerung: Unter Public Money versteht man FIAT-Geld, das von der Staatsbank eines autonomen Staates nach politischem Gutdünken erzeugt wird. Gegenwärtig erzeugen die Staaten überwiegend Geld (sog. Dept Money), indem sie Staatsanleihen verkaufen.

Ein kurzer Hinweis zu Abgrenzung: Public Money hat nichts mit BitCoins und wenig mit Vollgeld zu tun:

  • BitCoins sind eine „private“ digitale Währung, deren Exklusivität durch die digitale Blockchain-Technik gewährleistet wird, vergleichbar mit seltenen Stoffen wie in der Bronze-Zeit die Kauri-Muscheln.
  • Vollgeld bedeutet: Es gibt keine Geldschöpfung durch die Geschäftsbanken, sondern nur durch die Staatsbank. Geschäftsbanken dürfen auch nicht auf die Einlagen ihrer Kunden zugreifen.

 Argumente gegen Public Money

Wenn ein Staat im Public-Money-System Geld braucht, beschafft es seine Staatsbank „mit ein paar Mausklicks“. Die Parteien und die von ihnen bestimmte Regierung haben dadurch das uneingeschränkte Verfügungsrecht über das Geld: Der Staat und nicht der Markt bestimmt, wieviel Geld erzeugt und wofür es ausgegeben wird. Derartige Gelder sind keine Staatschulden mit Fälligkeitsterminen und i.d.R. ohne Zins. Damit können im Prinzip staatliche bzw. parteipolitisch motivierte Projekte beliebiger Größe finanziert werden.

Liberale Ökonomen warnen deshalb: Die MMT „… dient als akademisches Alibi für eine utopische Politik, … aber je mehr der Staat ausgibt und sich in der Wirtschaft breit macht, desto geringer wird die volkswirtschaftliche Leistungsfähigkeit“ [2] und damit die internationale Wettbewerbsfähigkeit. Denn „Die Befürworter der modernen Geldtheorie unterschätzen die Komplexität der modernen Volkswirtschaft. Ihre Anhänger leiden unter dem Übel, das Friedrich A. Hayek die Anmaßung von Wissen nannte.“ Die Koordinierung der individuellen Maßnahmen zwischen Verbrauchern und Herstellern in den komplexen Netzwerken der Gesellschaft erfordert offene Märkte, für die die Planung durch Politiker kein adäquater Ersatz ist.[2]  Die MMT ist „… eine der gefährlichsten wirtschaftlichen Ideen der Gegenwart und möglicherweise noch mehr in der Zukunft.“ Sehr interessant ist dabei, dass sogar der linksliberale Ökonom Paul Krugman den Prognosen der MMT nicht traut; er warnt vor der Inflation und dem Wertverlust der Währung. “MMTers believe that the natural rate of interest in a world of fiat money is zero and that pegging it higher is a giveaway to the investor class.”[1] Die MMT sei „eine perfekte Geldtheorie für Sozialisten“ und „ein sehr gutes Instrument für politische Propaganda“ mit dem attraktiven Motto „Wohlstand für alle“[2].

„Massive schuldenfinanzierte Staatsausgabenprogramme funktionieren genau so lange, wie das Vertrauen in den Wert der Währung nicht erschüttert ist. Sobald die Wirtschaftssubjekte auch nur einen leisen Zweifel daran haben, ob ihre Finanzmittel noch werthaltig sind, bricht ein auf Schulden aufgebautes System rasch zusammen. Mit den bekannten Nebenwirkungen: Entwertung des Volksvermögens, Arbeitslosigkeit, Verarmung, Vernichtung von Wohlstand.“[4]

Der „Wohlstand für alle“ kann natürlich durch eine Umverteilung per Gesetz erzwungen werden. Die Wirkung ist aber nicht von Dauer: Was langfristig aus einem Staat wird, der diese Möglichkeit missbraucht, haben die Älteren von uns schon am Beispiel der UdSSR (und den übrigen Staaten des Ostblocks) erlebt. Dort hat die kommunistische Partei und ihr zentral gelenkter Staat ab den 1920er Jahren das Public Money als Papiergeld erzwungen. Der Preis dafür war eine dauerhaft unzureichende Wettbewerbsfähigkeit, ständiger „Devisenmangel“ und „Armut für alle“ (mit Ausnahme der Parteikader).

Wenn Public Money in beliebiger Menge zur Verfügung steht, sind Zinsen als Anreiz für Staatsanleihen unnötig. Da der Staat mit seinem Public Money selbst Aufträge vergeben oder selbst Aufgaben übernehmen kann, wenn die Unternehmen keinen Kreditbedarf mehr haben, hat er kein Interesse an Zinsen. In der EU beobachtet man seit Jahren auch den umgekehrten Effekt: Weil die Schulden aller Art in der EU so immens hoch sind, müssen die Zinsen dauerhaft bei Null bleiben, weil sie sonst nicht bezahlt werden können. „Inflation (Anm. der Verbrauchsgüter), so wie wir sie heute messen, entsteht aktuell nur deshalb nicht, weil alle zusätzlichen Finanzmittel, denen keine realen Güter gegenüberstehen, in den Finanzmarkt fließen. Die Inflation passiert auf der Vermögensseite (Aktien, Immobilien/Mieten) und nicht bei den Gütern des täglichen Bedarfs.“[4]

Je mehr die Regierung selbst investiert, desto weniger tun es die Unternehmen, u.a. weil der Staat begrenzte Ressourcen wie Knowhow, Arbeitskräfte und Rohstoffe selbst verbraucht oder verteuert. Wie die Erfahrung mit staatlichen Großprojekten und der Qualität ihrer Ergebnisse zeigt, sind Fehlinvestitionen beim Staat häufiger als bei Unternehmen der privaten Wirtschaft. Beispiele: Deutsche Rentenversicherung, Flughafen Berlin, PKW-Maut uva.

Außerdem erlauben unbegrenzte zinsfreie Kredite, dass sog. Zombie-Unternehmen Ressourcen binden, obwohl sie nicht mehr wettbewerbsfähig sind. Dadurch wird die Wettbewerbsfähigkeit eines Staates insgesamt untergraben.

Wechselwirkungen mit der Realwirtschaft und der Gesellschaft

Das Finanzsystem allein ist schon ziemlich komplex, sowohl das Dept Money System als auch das Public Money System.[3] Durch die Wechselwirkungen und Rückkopplungen des Finanzsystems mit der Realwirtschaft und der Gesellschaft ist die Komplexität einer Volkswirtschaft nochmal erheblich größer. Das gilt schon für einen einzelnen Staat, und erst recht im Rahmen der heute üblichen internationalen Verflechtungen.

Bei der Kontrolle des Public Money Systems, vor allem der Menge des neu erzeugte Public Moneys, werden aus Sicht der Theoretiker Kenngrößen benötigt wie die Inflationsrate, die Arbeitslosenquote, die relative Armutsquote usw. Da die Politiker bei uns primär von diversen Ideologien und ihrem Kampf um die Plätze an den parlamentarischen Futtertrögen angetrieben werden, schrecken sie schon jetzt nicht davor zurück, diese und andere Kenngrößen zu manipulieren. Derzeit „nur“ wegen ihrer eigenen guten Presse, mit dem Public Money System zusätzlich, um mehr und mehr Geld ausgeben zu können.

Neben ideologisch motivierten Großprojekten, um irgendetwas medienwirksam zu „retten“, könnte man mit Public Money beispielweise ein bedingungsloses Grundeinkommen finanzieren. Das wäre sehr attraktiv für alle, die ihre Zeit nicht mit Arbeit vergeuden wollen oder das falsche Fach studiert haben. Aber sogar im Kommunismus war Arbeit noch ein positiv besetzter Wert, und die UdSSR konnte als Diktatur Arbeitsverweigerung sanktionieren. In der BRD wird die Arbeitsverweigerung aber allmählich schon wie ein Menschenrecht behandelt. Nirgendwo haben die rot-grünen Sozialromantiker einen so fatalen Einfluss wie in der BRD. Ihre Diskussion um das bedingungslose Grundeinkommen schwächt schon jetzt die Verantwortung vieler Bürger, sich um den eigenen Lebensunterhalt zu bemühen, und um eine angemessene Ausbildung. Sie stärkt das Anspruchsdenken an den Staat, d.h. an ihre Mitbürger. Warum es uns bisher relativ gut geht, und dass sich das auch mal ändern kann, wird verdrängt.

Wert der Währung

Die Geldschöpfung eines Staates hat großen Einfluss auf den Wechselkurs und damit den Wert und die Kaufkraft einer Währung. Der Wechselkurs ist der Preis einer Währung aus Sicht einer anderen Währung. Der Markt, auf dem sich dieser Preis bildet, ist der Devisenmarkt. Dort ergibt sich das Währungsangebot aus der Summe von Warenexporten, Dienstleistungsexporten und Kapitalimporten. Wenn ein Staat mehr Waren importiert als exportiert, dann erhöht sich die Nachfrage nach ausländischen Währungen (Devisen). Dies führt bei flexiblen Wechselkursen zu einem Preisanstieg für ausländische Währungen, also zu einer Abwertung der heimischen Währung.

Der geänderte Wechselkurs verbessert in einer Rückkopplung die Wettbewerbsfähigkeit des Staates: Seine Produkte können im Ausland billiger werden. Die importierten Waren werden innerhalb des aber Staates aber teurer. Dadurch sinkt die Kaufkraft der Währung für importierte Waren und damit tendenziell der Wohlstand des Staates. Wenn der Kaufkraftverlust durch Public Money kompensiert wird, sinkt der Preis der Währung weiter und der Zyklus geht weiter, siehe oben.

Entscheidend für den langfristigen Verlauf dieser Entwicklung ist das Verhältnis von Wertschöpfung zu Konsum im Staat. Public Money kann nur positiv wirken, solange es direkt oder indirekt die Wertschöpfung verbessert. Die wird aber letztlich von den Absatzmöglichkeiten der Produkte begrenzt. Eine Verbesserung der Wertschöpfung erfordert nicht nur kurzfristig Geld als Vorleistung für Investitionen, sondern auch langfristig und geplant als Vorleistung für Innovationen, das richtige Knowhow, Arbeitskraft und Infrastruktur sowie die Verfügbarkeit von Rohstoffen für wettbewerbsfähige Produkte und Dienstleistungen. An dieser Stelle entscheidet sich, was der Staat erreichen kann, oder auch nicht. Die Gesellschaft lebt nicht vom Geld allein.

Weitere Auswirkungen eines PMS

Das Erfolgsrezept moderner Staaten ist nicht die Demokratie, sondern die Unabhängigkeit wertschöpfender mittelständischer und kapitalistischer Unternehmen von staatlichem Dirigismus und den Schmarotzern des spekulativen Finanzsystems. Das Dept Money System sorgt dabei – trotz des heute völlig unzureichenden Eigenkapitals der Banken – für ein gewisses Gleichgewicht zwischen Nachfrage und Angebot aufgrund des mit den Staatsanleihen verbundenen Zinssatzes. Das gilt aber nur dann, wenn der Staat dieses Gleichgewicht nicht durch dirigistische Eingriffe zerstört. Ein extremes Beispiel dafür sind die staatlichen Eingriffe durch die EZB im Euro-Raum.

Wenn es aufgrund der Public Money Systems keine Staats-„Schulden“ mehr gibt, können die Politiker bedenkenlos noch mehr  Geld als bisher für populistische Projekte ausgeben und als Wahlgeschenke verteilen, denn es gibt bereits innerhalb des Finanzmarktes keine kurzfristig wirksame Gegensteuerung mehr. Für die Gesellschaft als Ganze bedeutet das aber die Gefahr eines wachsenden staatlichen Zentralismus, verbunden mit einer neo-kommunistische Kultur und mittelfristiger Entmündigung der Bürger aufgrund ihres wachsenden Anspruchsdenkens.

Die anonyme staatliche Solidargemeinschaft ist aber höchst anfällig für Missbrauch, Gesinnungsethik und Korruption. Viele Gründe für Arbeitsunfähigkeit wie Rückenschmerzen und Burn Out Syndrom sind medizinisch nicht nachweisbar. Deshalb ist die Verantwortlichkeit jedes einzelnen Menschen und die generationen-übergreifende Verantwortung der Familie als fundamentale, selbstorganisierte Solidargemeinschaft unverzichtbar. Die Verantwortung für den Lebensunterhalt der Menschen beginnt mit den Bemühungen der Eltern für einen guten Start und eine gute Erziehung ihrer Kinder und setzt sich fort in der Grundschule, bei der Wahl der am besten geeigneten Fächer in der höheren Schule und der Uni, oder auch mit der Entscheidung für eine handwerkliche Ausbildung. Die BRD hat schon jetzt sehr große Defizite in den MINT-Fächern, was die Anzahl der Absolventen betrifft, und verliert auch ihre historisch gewachsenen Stärken im Handwerk und im Mittelstand. Sehr stark besuchte Studienfächer wie Sprachen, Politologie, Soziologie, Jura usw. tragen im Beruf selten zur Wertschöpfung bei.

Fazit:

Ideen wie das Public Money können auch dann sehr wirksam sein, wenn sie falsch sind, aber einflussreiche Kreise sie mit Hilfe der Massenmedien propagieren. Dafür gibt es in unserer Zeit mehr als genug Beispiel. Solange sich das nicht ändert, ist das Public Money System eine viel zu große und durch keinerlei Antagonisten beschränkte Versuchung für die gegenwärtigen Politiker. Public Money würde einen weiteren großen Schritt bedeuten in einen Zentralstaat, die Bereicherung von Investoren einerseits und als Folge davon die abnehmende Verantwortung und das zunehmende Anspruchsdenken der Bürger andererseits.

Die Schaffung einer politisch kontrollierten Staatsbank war schon eine zentrale Forderung von Marx und Engels im Kommunistischen Manifest von 1848. „Die moderne Geldtheorie ist alter Wein in neuen Schläuchen. Ohne Produktion, Arbeit und Anstrengung reich zu werden, ist ein schöner Traum. Allein durch Geldschöpfung Wohlstand schaffen zu wollen, eine Illusion.“[5]

Quellen:

[1] P. Coy et al.: A Beginners Guide to MMT; https://www.bloomberg.com/new-economy-forum

[2] A.P. Mueller: Die wirren Versprechen einer „neuen“ Geldtheorie; https://www.misesde.org/?p=21792

[3] K. Yamaguchi: On the Monetary and Financial Stability under A Public Money System; http://www.muratopia.org/Yamaguchi/doc/Monetary%20Stability(AMI).pdf

[4] Chr. Erdmenger, persönliche Mitteilung

[5] A. Tögel: Moderne Geldtheorie, https://www.misesde.org/?p=21950

Weitere Informationen zur Wirkung von Antagonisten und dynamischen Gleichgewichten in der Gesellschaft finden Sie in: G. Dedié: Gesellschaft ohne Ideologie – eine Utopie, tredition 2019

 

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9 Responses to Public Money – das ultimative FIAT-Geld? (Teil 3)

  1. Johann Wolfgang Goethe sagt:

    Zitat: In den kommunistischen Ostblock-Staaten (DDR, UdSSR) konnte man noch die Arbeitsverweigerer sanktionieren: Mein Vater war Klempnermeister und ging in der DDR arbeiten; er saß den ganzen Tag nur rum, weil es kein Material gab – bekam aber seinen Lohn: Die ganze Infrastruktur der DDR, einschließlich der Häuser, waren in einem desolaten Zustand. Diejenigen die nicht zur Arbeit gingen, wegen Materialmangel – warum sollte man sie deswegen sanktionieren.

    Zitat: In der BRD wird die Arbeitsverweigerung aber allmählich schon wie ein Menschenrecht behandelt:

    Der Staat sollte erst einmal das eigentliche Problem anpacken: Arbeitsplätze schaffen und für einen angemessenen Lohn sorgen, damit die Menschen, ohne Aufstockung, ihren Lebensunterhalt bestreiten können: Zudem sollte man die utopischen Manager-Gehälter und Banken-Gehälter drastisch kürzen – das ist wirtschaftlich auch nicht mehr länger tragbar.

    Wenn das bedingungslose Grundeinkommen kommen sollte, fällt dafür Hartz IV weg. Wenn das Grundeinkommen kommt, dann sind die Unternehmer gefordet mehr zubezahlen. Die Menschen verweigern nicht die Arbeit, sie verweigern die schlechte Bezahlung.

    Gruß Wolfgang

  2. Wilfried Müller sagt:

    Das bedingungslose Grundeinkommen darf m.E. nicht kommen, sondern wenn, dann ein Grundeinkommen, das an klare Bedingungen geknüpft ist. Z.B. kann Deutschland es nicht für jeden Menschen auf der Welt zahlen, aber wo will man die Grenze ziehen? Ausländer, die hier Steuern zahlen, können z.B. nicht ausgenommen werden, usw.

    Ich stimme Wolfgang voll zu, dass die meisten Menschen nicht die Arbeit verweigern, sondern die schlechte Bezahlung.

  3. Johann Wolfgang Goethe sagt:

    Hallo, lieber Wilfried! Das Grundeinkommen wird irgendwann kommen: Die Frage ist nur noch, wie es finanziert werden soll, und ob es bedingungslos oder mit Bedingungen sein soll. Unser Berliner Bürgermeister ″Michael Müller″ startet ein Grundeinkommen-Projekt mit 2000 Menschen – aber mit Bedingungen. Das heißt: Sie bekommen Geld vom Staat, müssen aber gemeinnützige Arbeit leisten wie z. B., Parks sauber halten, in Pflegeeinrichtungen arbeiten, usw. Man diskutiert darüber, wo das Geld herkommen soll – durch den Steuerzahler? Warum immer der Steuerzahler? Wenn alle, einschließlich der Politiker, in die Sozialkassen einzahlen würden, kämen Milliarden in den Staatssockel. Die Reichen höher besteuern und Verschwendung von Steuergeldern vermeiden, u. v. m.

    Gruß Wolfgang

  4. Johann Wolfgang Goethe sagt:

    Nachtrag:

    Was mich am meisten stört an dem Thema Hartz IV und Grundeinkommen ist, das immer die, die ganz gut verdienen oder Millionen haben diese Menschen kritisieren. Sie sollten einmal in dieser Situation kommen, dann würden sie ihre Meinung ändern.

    Gruß Wolfgang

  5. Günter Dedie sagt:

    Diesen Artikel zum schädlichen Wirkung der Finanzspekulation in der Welt finde ich sehr informativ und zutreffend:
    https://www.infosperber.ch/Artikel/Wirtschaft/Grossbank-Westliche-Demokratien-im-Griff-der-Finanzdiktatur

  6. Günter Dedie sagt:

    Die üble Geldpolitik der EZB im Auftrag der Politik wird sehr verständlich hier angeprangert. „Schon das EZB-Ziel, eine Inflation von 2 Prozent ansteuern zu wollen, in voller Absicht, ist pervers und ein Irrweg“. Dabei beträgt die tatsächliche Inflationsrate schon seit der Euro-Einführung 5% und mehr.
    Lenin hat dazu sinngemäß gesagt: Wer Staaten ruinieren will, muss ihr Geldwesen ruinieren. Und die UdSSR hat sich damit selbst ruiniert.

  7. Wilfried Müller sagt:

    Ich finde den 2. Link (https://www.misesde.org/?p=22344) gut, der beschreibt die Übergriffe der EZB und was da faul ist. Der 1. Link (https://www.infosperber.ch/Artikel/Wirtschaft/Grossbank-Westliche-Demokratien-im-Griff-der-Finanzdiktatur) spricht auch Mißstände an, aber er liefert keinen Beleg für erlaubte Manipulation (nur beim Libor-Fixing, aber das was gesetzwidrig). Schön ist der Passus über die CDS, der erlaubte Mißbrauch da ist viel zu wenig bekannt.

  8. Günter Dedie sagt:

    Die Schweiz plant offenbar Ende 2019 eine Volksinitiative zur Einführung einer Finanztranaktionssteuer im Promille-Bereich auf alle elektronischen Finanztransaktionen:
    https://www.infosperber.ch/Artikel/Gesellschaft/Eine-Mikrosteuer-brachte-der-Schweiz-Konkurrenzvorteile
    Privatleute würden diese Belastung kaum bemerken, insbesondere wenn im Gegenzug die MWSt u.a. reduziert würde. Der Hochfrequenzhandel mit Wertpapieren und Währungen, bei dem in Bruchteilen von Sekunden grosse Volumen umgesetzt werden, wäre aber stark betroffen. Seine ungerechtfertigten Vorteile gegenüber der Realwirtschaft würden endlich geringer.

    Endlich wird dieser gravierende Missstand in Angriff genommen! Hoffentlich wird diese Steuer beschlosssen und hat eine Vorbildwirkung.

  9. Wilfried Müller sagt:

    Schön wär’s wenn das kommt …

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