Was sagt Bischöfin Käßmann Kindern zum Thema Hölle?

Datum:  27.8.19

Frau Dr. M. Käßmann   – persönlich-  c/o EKD Nachr. FAZ, Gesundheitsministerin Dr. Reimann, Staatsanwaltschaft Hannover, div.

Teil 2    Die Hölle

Sehr geehrte Frau Käßmann,

in der letzten Woche kaufte ich Ihr Buch „Wie ist es so im Himmel?“ in der Missionsbücherei Hermannsburg. Dort beantworten Sie 29 von Kindern gestellte Fragen an die Evangelische Kirche. Ich möchte mich heute mit Ihrer Beantwortung der Frage 23 befassen: „Gibt es den Himmel und die Hölle“, fragt ein Kind.

Sie antworten, „Die Hölle wäre…eine Art ewige Verdammnis“, wenn es sie denn geben würde. Sie zitieren aber sogleich die Bibel, die hier keinerlei Zweifel zulässt: „(Christus spricht)  Ich… habe die Schlüssel des Todes und der Hölle (1,18). Das heißt dann, in Gottes Zukunft wird die Hölle nicht mehr ein Ort sein, zu dem Gott keinen Zugang mehr hat.“ Eines Tages werde „Recht gesprochen“. Es gebe bei Kindern „immer wieder und erstaunlicher Weise eine große Angst vor der Hölle“. Es gebe „große Befürchtungen“  einzelner Kinder, „Gott könne sie strafen…“ Manche hätten „gar eine tiefe existentielle Angst wie Luther…“ Luther hatte Angst bis hin zur Psychose: Er halluzinierte den Teufel. Ich begleite eine Patientin, der man als Kind eine „Sünde“ während der „Heiligen“ Messe nicht vergab. Sie wurde schizophren.

Bei Jenseitsängsten der Kinder, so schreiben Sie, müsse man davon reden, dass „Gottes Zuwendung unendlich“ sei, und „doch dürfen wir Gott dabei nicht zum lieben Papigott machen… Verdienen kann man sich Gottes Zuwendung nicht“.

Kinder würden natürlich wollen, dass die Bösen bestraft werden, dass „Gerechtigkeit kommt wie im Märchen: Die „böse Stiefmutter verbrennt…“ Hier werden Sie, Frau Käßmann, getreu einer getreuen Christin, fundamentalistisch. Sie stellen Kindern in diesem Gleichnis das Verbrennen von Menschen, Matthäus spricht von einem Feuerofen, als  gerechte Strafe hin. Ein Verbrennen von Sündern  ist niemals gerecht, auch wenn die Bibel es als Gerechtigkeit lehrt (s.u.).

Sie sprechen an, ob es einen Frieden im Himmel geben kann, wenn man wüsste, dass „andere Menschen auf ewig in der Hölle schmoren?“ Ein guter Satz. Und doch gibt  es solche Sadisten. Der unheilig Heilige Thomas von Aquin äußerte, das Schönste für die Heiligen sei es, bei den Foltern der Sünder in der Hölle zusehen zu dürfen.

Dann machen Sie mit einem Trick den Kindern über ihren Gerechtigkeitssinn die Hölle schmackhaft. „Was geschieht… mit menschenverachtenden Diktatoren wie Hitler und Stalin und ihren unglaublichen Untaten…“  Welches Kind möchte da nicht einen Hitler in der Hölle sehen? So ein Kind verlangt ja dann geradezu nach einer Hölle.

In der Frage, ob Gott alle erlöst, weichen Sie aus: „Ich bin der Meinung, wir sollten nicht so viel über Gottes Zukunft grübeln.“ Ein Kind will aber wirkliche Gewissheit, gerade in der Frage einer persönlich fürs Kind infrage kommenden Feuerhölle.

Man solle fragenden Kindern sagen, dass Gott eben nicht die Hölle wolle, sondern die Menschen befreien wird aus der Hölle. „Niemand wird dort ewig schmoren…“ schreiben Sie. Statt Höllenangst solle man lieber Gottvertrauen haben.  So etwas geht aber nicht in einer von Ihnen gewollten Ungewissheit.

Fazit: Sie legen sich nicht fest, ob es die ewige Verdammnis, von der die Bibel ja so ausgiebig redet, dieses ewige und ohne rettenden Elektrozaun auskommende KZ nun wirklich gibt oder nicht. Von KZ spricht übrigens zuerst der Schweizer Hürlimann.  Es ist ein guter, gesunder, ja gesund machender Vergleich. Dass dort Feuerfolter stattfindet, wird dem Kind durch andere Organe wie ein Brandmal ins Bewusstsein geschrieben. Dazu  braucht es keine Frau Käßmann:

Ihr Nachfolger im Amt, Bischof N. Schneider wird hier  überdeutlich. Er scheibt im Buch „Von Erdenherzen und Himmelsschätzen“, gewisse Sünder kämen „in das ewige Feuer Jesu“. Diese Botschaft Jesu sei „verstörend“. In der Tat. Es ist aber verboten, Kinder zu verstören, zumal wissenschaftlich und juristisch Jesus zu den endgültig Verstorbenen gehört. Dass Kinder verstört sind, teilen Sie uns ja in ihrem Buch deutlich mit – und dass Sie versuchen, die Dinge dann halbwegs  gerade zu rücken. Aber Sie bleiben auf halber Strecke stehen. Auf die Frage in einem Spiegelinterview, ob es Feuer in der Hölle geben wird, geben  Sie keine eindeutige Antwort. Dabei wäre dort ein klares „Nein“ zu nennen. Mit einem Jein ist von der Kirche und ihrer Bibel angstkrank gemachten Kindern nicht geholfen.

Der renommierte Vielautor und Verleger Hans-Werner Deppe schreibt  ein Buch.  Hier in Bergen, Landkreis Celle,  wird es 2015 mit dem Titel „Wie wird es in der Hölle sein“ an Kinder (!) im Edeka-Café verteilt.  Als Partner des betanien-Verlages zeichnet 2015 das Erzbistum Paderborn. „Welche Gnade ist für Sünder jedes nicht brennende Körperteil!“ Das teilt (mit einem Ausrufungszeichen) Deppe unseren erschrockenen Kindern mit. Es sei unter Jesus schlimmer als „unter Hitler“. Das ist geschmacklos und wirkt pathogen. Wie werde es sein, „wenn kein Millimeter des Körpers für keine Sekunde der Ewigkeit vor dem sengenden Schmerz des Feuers verschont“ sein werde, schreibt Deppe.

Derartige Drohungen sind ein Verbrechen gegen jedes Menschenrecht und die Europäische Menschenrechtskonvention Art. 9. Danach sind die Religionen zur Einhaltung der Staatsgesetze (§ 241 StGB, etc.) verpflichtet. Hier macht Religion, was sie nicht darf,  sicher krank. Doch Deppe hat laut der Bibel, auf die er sich bezieht, völlig recht: Deppe: An acht Stellen spreche Jesus „von einem buchstäblichen Feuer, das ewig brennen wird. Er nennt es unauslöschliches Feuer (Markus 9,43-42).“  „Und was symbolisiert das Feuer?“, fragt uns Deppe. Die Antwort; „Nun, es symbolisiert einfach tatsächlich das Feuer bzw. den Feuerofen“. Deppe führt zum Beweis auch die Offenbarung 19,20; 20,10.14.15; 21,8 an. Er diskutiert die Hitze in der Hölle: 50 Grad? 800 Grad? 6000 Grad? Die Bibel ist ein krankmachendes „orientalisches Märchenbuch“, Frau Käßmann. Ich fordere seit Jahren ihr Verbot bzw. ihr Umschreiben. Sie macht Millionen Kinder krank, weiß und schreibt Tilman Moser in seinem  Bestseller  Gottesvergiftung.

Auch die „Evangelische Zeitung“ (Luth. Verlagshaus) vom 27. 3. 16 erschüttert unsere Kleinen: In den „lutherischen Kirchen“ sei heute „unwidersprochen gültig“, dass Sünder in die „ewige Hölle“ und zur ewigen „Strafe“ verdammt werden.

Georg Scharf formuliert im Buch „Frohbotschaft oder Drohbotschaft“ ebenfalls Unglaubliches: Gerade Kleinkindern müsse man darlegen, dass Sünder in der ewigen Hölle „furchtbar leiden werden“, denn die Psyche eines solchen Kindes sei „mehr auf den Glauben als auf das Durchschauen angelegt“.

Ihnen und der EKD sind dem Anschein nach solche Aussagen nur recht. Auch nehmen Sie die 250 Kirchenlieder, die direkt oder indirekt mit der Hölle befasst sind, nicht aus dem Gesangbuch. Mit dem Jenseits Angst zu machen, sei das „Geschäft“ der Kirche. Das gibt Bischof Schneider unumwunden zu (Der Spiegel 43,   2014). Ich habe Schneider und Deppe angezeigt, was eigentlich  nicht meine Aufgabe, sondern die  der EKD oder jeder Pastorin sein sollte. Seitdem meiner Anzeige gibt es Deppes Buch nur  noch „antiquarisch“.

Heute, am 28.8.2019, ist in der Die Welt der Artikel „Wie bringt man kleine Kinder dazu, über Missbrauch zu sprechen“? zu lesen. Expertin Ursula Schele vom Kieler Petze-Institut erklärt uns da die „perfide Praktik“ der Pädophilen. Man habe ein „Riesenproblem“. Vor der Marktkirche haben Sie, Frau Käßmann,  sich bei meiner Patientin Rita R (Name geändert) entschuldigt. Der Pastor hatte sie im Kinderheim missbraucht und ihr dann gesagt, wenn sie etwas erzähle, komme sie in die Hölle. Natürlich war eine lebenslange Depression die unausweichliche Folge der Höllenandrohung. Ich schilderte den Fall in der Stadtmission Freiburg: Aber Herr Doktor, das ist doch bekannt, dass das so gemacht wird“, so die Antwort. Auch das Kind, ja auch das Enkelkind der Frau Rita R. wurden schwer krank. Die Angst der Vorfahren „erbt“ man. Das gilt speziell für die Höllenangst, die nach Biser größte Angst des Menschen. Nach Magnus Hirschfeld ist übrigens die Pädophilie eine teils kirchenbedingte Erkrankung. Sie ist Ausweichsexualität, da eine Amtskirche normalen Sex unter Strafe stellt –  eine Strafe im Jenseits. Hier kann Prophylaxe (!) wirksam werden.

Meine Strafanzeige gegen Sie im Jahr 2009 kam mich teuer zu stehen. Ich wurde zu einer Begutachtung in die Ärztekammer gelockt. Meine Anzeige spreche für Wahn, so der Psychiater Dr. Mayer-Amberg in seiner illegalen ad hoc Untersuchung am 17.11.2009. Die Staatsanwaltschaft Hannover habe „ja gar nicht gewusst“, was sie habe antworten sollen. Kein Wunder, Sie hatten sich in mehreren Punkten strafbar gemacht. Ich würde mich unerlaubt während 20 Minuten am Tag mit von der Kirche geschädigten Patienten unterhalten, hieß und heißt es. Gegen meinen schriftlich  erklärten Willen und zur Rettung meiner Approbation wurde ich über 5 Jahre über eine Einnahme von Neuroleptika gefoltert. Mein Gehör wurde sehr schlecht. In einem Sturz zog ich mir eine Armparese rechts zu. Noch heute will die Approbationsbehörde NiZzA meine Approbation einziehen. Ich nehme an, die EKD hatte sich über mein Vorgehen bei der Kammer beschwert. Doch das ist nicht sicher.

Absolute Sicherheit will ich hingegen als ehemaliger Hausarzt für meine kleinen Patienten erlangen. Sie sollen sicher sein, wegen „Sünden“ nicht in ein ewiges KZ zu müssen. Gott ist nicht der Nazi, als den man ihn als Kirche hinstellt. Bisher verweigern Sie und die EKD unseren Kleinen diese seit dem Mittelalter und der Aufklärung überfällige Bürgschaft.

Gern halte ich Ihnen in einem größeren EKD-Kreis einen Vortrag über das Sacco-Syndrom. Teilen Sie mir bitte mit, ob Ihnen das recht ist. Ansonsten schreiben Sie mir bitte, was Sie von den Darlegungen halten. Und ob Sie eine Änderung wollen.

Ihr

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6 Responses to Was sagt Bischöfin Käßmann Kindern zum Thema Hölle?

  1. Johann Wolfgang Goethe sagt:

    Im Jahr 2050, behaupten Wissenschaftler, soll es nur noch 1/3 ″Gläubige″ in der Bevölkerung geben, weil sich viele der Meinung der Wissenschaft anschließen, dass es Gott und die Hölle nicht gibt.

    Gruß Wolfgang

  2. Wilfried Müller sagt:

    Wer den Wahn anklagt, wird als wahnsinnig angesehen, das ist die Logik der Sacco-Gegner. Bedauerlich, dass die Käßmann dazugehört.

    Ich seh es leider nur bei unserer Kultur, dass sich die Leute von der Kirche abwenden. Andere Kulturen drängen die Leute zu immer mehr Glauben, was viele von den Einwanderern betrifft und damit auch uns.

  3. Johann Wolfgang Goethe sagt:

    Wie kann man dem Glauben entgegenwirken, Wilfried? Wer soll das Problem der Gläubigen Einwanderer lösen? Auf der Politik kann man sich jedenfalls nicht verlassen.

    Gruß Wolfgang

  4. Frank Sacco sagt:

    Jungs! Mit Gottes Hilfe wird es Euch vielleicht gelingen, mitten in München einen Saal zu mieten (300 Personen) für 2,5 Stunden, mit Ankündigung in Zeitungen, Flyer (verteilt von Studenten) für einen Vortrag vom Sacco, Arzt für Innere Medizin,
    : „Unsere kranke Psychiatrie – Vortrag nur für Geschädigte und Atheisten“. Journalisten einladen!

    Die Kosten trage ich. Dass Kirche krank macht, gibt Käßmann ja im Büchlein zu: „existentielle Angst“. Und Benedikt auch. So ein Vortrag kann Signalwirkung haben und automatisch andere nach sich ziehen. Euer Frank

    • Klarsicht(ig) sagt:

      Zitat: „Jungs ! Mit Gottes Hilfe wird es Euch vielleicht gelingen, mitten in München einen Saal zu mieten …“

      Du hast die Mädchen vergessen, Frank, was einen in unserer Zeit kaum zu entschuldigenden Vopaux darstellt -:)

      Im übrigen: Man würde ja gerne „Gottes Hilfe“ in Anspruch nehmen. Wie lautet dessen E-Mail, Telefon-Nr. oder Wohnaddresse, um IHN fragen zu können ? -:)

      Das „Begriffsloch Gott“ !

      Der Begriff „Gott“ war, soweit ersichtlich, noch nie gesetzlich geschützt. Die Rechtlage (zumindest in Deutschland) dürfte also immer noch so beschaffen sein, dass jede natürliche oder juristische Person des privaten und öffentlichen Rechts unter den Begriff subsumieren kann und darf, was die Hirnprozesse der Individuen produzieren, abspeichern und später im Bewusstsein wieder aufscheinen lassen oder auch nicht.

      Da der Begriff natürlich wehrlos ist, muss er es sich also gefallen lassen, wenn man ihn unverfroren mit beliebigen schriftlich oder verbal formulierten (auch kryptischen !) Vorstellungen und Behauptungen inhaltlich ausgestaltet.Von dieser Möglichkeit haben die „Autoritäten“, die jeweils im Christentum herrsch(t)en, und ihre jeweiligen „Glaubensgefolgschaften“ fleißig und umfänglich Gebrauch gemacht, was auch in heutiger Zeit noch der Fall ist.

      Die Mitglieder aller religiösen Glaubensgemeinschaften haben somit die Freiheit, z. B. jederzeit die Vorstellung zu haben und die Behauptung aufzustellen, dass sie von irgendeiner als existent vorausgesetzten „transzendenten Macht“, der sie den Begriff „Gott“ zugewiesen haben, ausschließlich von Herzen geliebt werden. Diese Freiheit nahm und nimmt man sich auch ausgiebig.

      In allen möglichen gesellschaftlichen Diskursen früherer und unserer Zeit wurde und wird der Begriff „Gott“ in inflationärer Art und Weise verwendet, so dass er eigentlich als völlig „ausgelutscht“ betrachtet werden müsste. Das ist aber nicht der Fall. Immer noch wird er von vielen Menschen okkupiert und mit dem virtuell vollgepresst, was man meint, in dieses „Begriffsloch“ mit unbekannter Ausdehnung hineinstopfen zu dürfen.

      Auf diese Art und Weise wurde und wird aus dem Begriff „Gott“ für seine Liebhaber eine wahre „Wundertüte“. Alles das, was die Menschen autonom in diese „Wundertüte Gott“ hineinnsteck(t)en, pfleg(t)en sie dann, wenn ihnen danach war/ist, aus ihr in der wahnhaften Annahme, es sei dort durch eine außerweltliche Macht in sie hineingekommen, wieder aus ihr herauszuholen, um damit z. B. ihr Belohnungszentrum zu füttern, dass nach Befriedigung schreit, oder mit ihm zu versuchen, sich in schwierigen Lebenslagen zu trösten. Man scheut sich, es als wahnhaftes Verhalten zu bezeichnen, weil zu viele Menschen von diesem Wahn betroffen zu sein scheinen. Er verursacht ja auch kein Krankheitsgefühl, das es als geraten erscheinen lassen würde, einen adäquaten Arzt zu konsultieren.

      Haben die Vorstellungen und Behauptungen, die man mit dem Begriff „Gott“ auf freizügige und umfängliche Art und Weise schriftlich und verbal verknüpft hat, einen derart gefährlichen Inhalt, dass sie nach der Beurteilung der „Autoritäten“, die dafür in unserer Gesellschaft örtlich und sachlich zuständig wären, Kindern und Jugendlichen nicht zugemutet werden dürften (z. B. Hölle), so wäre es die Pflicht dieser „Autoritäten“, entsprechend schützend tätig zu werden. Da solche „Autoritäten“ in der Realität nicht tätig sind, liegt wohl keine Gefährdungslage vor !? Oder die angesprochenen Vorstellungen und Behauptungen haben auch die „Autoritäten“ derart stark im Griff, dass sie dadurch daran gehindert werden, eine Gefährdungslage zu erkennen, und / oder die Macht, die die beiden großen „Glaubenskonzerne“ in unserer Gesellschaft leider immer noch haben, lässt es die „Autoritäten“ evtl. als klug erscheinen, möglichst nichts wahrzunehmen.

      Scheinbar gelten alle Vorstellungen und Behauptungen, die man in unserer Gesellschaft mit dem Begriff „Gott“ verknüpft hat und dem frommen Lebensvollzug dienen (sollen), inhaltlich als so beschaffen, dass sie Kindern und Jugendlichen unbesorgt zugemutet werden dürfen. Jedenfalls machen die beiden großen „Glaubenskonzerne“ und auch andere „Glaubensinstitutionen“, soweit ersichtlich, bei ihren „religiösen Dienstleistungen“ wohl kaum einen Unterschied zwischen Erwachsenen einerseits und Kindern und Jugendlichen andererseits, wenn diese Dienstleistungen Angst machenden Inhalt haben (Hölle).

      Von allen angebotenen Dienstleistungen, die Kindern und Jugendlichen in unserer Gesellschaft Angst machen, sollten Eltern, Kindergärten, Schule, Kirchen und alle verantwortungsbewussten Menschen sie möglichst lange fernhalten.

      Der Erwachsene darf natürlich alle angebotenen Dienstleistungen nutzen, was er ja auch tut. Auch und gerade solche, die möglichst großen Angst machenden Inhalt haben (z. B. Filme, Videos, TV, Bücher der Belletristik und Trivialliteratur, Bibel und Koran).

      Für Krankheiten, die bei Kindern und Jugendlichen durch „religiöse Dienstleistungen“ seitens der beiden großen „Glaubenskonzerne“ verursacht wurden, müssten diese zur Verantwortung gezogen werden. Gleiches müsste auch dann gelten, wenn bei Erwachsenen Krankheiten auf solche „religiösen Dienstleistungen“ beruhen, die sie schon als Kinder und Jugendliche über sich ergehen lassen mussten.

      Gruß von
      Klarsicht(ig)

  5. Johann Wolfgang Goethe sagt:

    Lieber Klarsicht(ig), da stimme ich Dir zu!

    Gruß Wolfgang

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