Die „endogene Depression“

Die „Endogene Depression“ ein Sacco-Syndrom?

Die „endogene“ Depression wird heute meist „depressive Episode“ genannt. Sie soll „vererbt“ sein oder „von innen heraus kommen“ – ohne einen Grund. Sie ist nicht als endogen zu bezeichnen, bevor nicht ein kausaler Therapieversuch gemacht wurde. Hier, bei der schecklichsten aller psychischen Erkrankungen, ist eine EA-Therapie immer indiziert. Oftmals wird vom Patienten geäußert, Gott- bzw. Höllenangst käme überhaupt nicht als Ursache in Betracht. Trotzdem bzw. gerade deshalb ist es notwendig, den Erkrankten einfach etwas über die heutige Kirche zu erzählen und Kirche bei ihnen wieder zum Thema zu machen. Man lässt einfach auch für den Patienten offen, ob religiöse Probleme überhaupt für ihn relevant sind. Man weist darauf hin, dass Statements in der Art, man glaube nicht an die Hölle, vom Bewusstsein gesteuert werden und das Unterbewusstsein in der Regel uns nur in Ausnahmen zugänglich ist – zum Beispiel nach einer durchgemachten speziell religiös ausgerichteten Psychoanalyse. Gerade heftige Ablehnung der Vorstellung, Kirche könne am Geschehen schuld sein, spricht für einen Zusammenhang. Dann ist man meist auf der richtigen Spur. Die endogene Depression ist in der Regel ein moderner Masochismus: Leid und Schmerz kann aus mehreren Gründen erwünscht sein: Diese Gefühle können Strafbedürfnisse und Schuldgefühle befriedigen wie es allzu oft bei Anorexie, Zwängen und „depressiven Episoden“ der Fall ist.

Zur Schuld möchte ich noch Grundsätzliches sagen. Im Brockhaus steht es so: „Schuld: Verantwortung für die Verletzung eines rechtlichen, moralischen oder religiösen Gebotes… Beurteilungs-Instanzen der Schuld sind das eigene Gewissen, die Verpflichtung gegenüber der Gruppe, in der man lebt, das kodifizierte Strafrecht und Gott.“ Über Schuldgefühle bei Patienten kann man demnach als Psychiater nicht qualifiziert reden, wenn man Gott und Religion schlicht ausklammert. Der Brockhaus kann hier mehr als unsere Psychiatrie, die sich aus lauter Ängstlichkeit nicht qualifiziert über Religion unterhalten will, weil sie fürchtet, dann irgendwann Gottkritik äußern zu müssen. Auch wenn man es Psychiatern nicht ansieht, sie sind auf konservative Weise ebenso hoch religiös, wie ihre amerikanischen Kollegen. Das beschreibt Frau I. Hofmann in ihrer Doktorarbeit. (Uni Oldenburg 2010: „Religiosität und Spiritualität in der psychologischen Praxis“)

Ich denke so: Es gibt die Schuld A mit einem Schuldgefühl A. Schuld A ist das objektive einer Schuld und das resultierende Schuldgefühl A ist dementsprechend aufs Sachliche begrenzt. Schuld A kann bereinigt werden. Hat man als Beispiel eine Frau oder eine Göttin beleidigt, so entschuldigt man sich bei ihr und zahlt ihr eine Entschädigung. Punkt und Schluss.
Schuld B ist nun die religiös bedingte und kirchlich gewollte Überhöhung der Schuld ins Transzendentale und Irrationale. Es resultiert und entsteht der Begriff der „Sünde“, der eine Erfindung der Geistlichkeit ist und Schuld an der Überfüllung unserer geschlossenen Anstalten. Wird die oben genannte Beleidigung als Sünde am Tage des Jüngsten Gerichtes hart und vor allen Dingen ewig bestraft werden? Von einem unberechenbaren Gott mit einer völlig indiskutablem totalitären Rechtsauffassung? Schuldgefühl bei Depressiven ist meist der Kategorie B zuzuordnen und damit als Sündengefühl mehr Angstgefühl. Angst vor Strafe: B-Angst. Ein schönes Beispiel ist Evas Apfelklau. Bibelgott hätte es nicht ausgereicht, dass sich Eva bei ihm entschuldigte und ihm einen anderen Apfel zurückgab. Oder zwei. Schon der kleinst denkbare Diebstahl, eine Bagatelle also, löst beim Gott der Bibel einen Amoklauf aus. Er wird vor Zorn verrückt.

Das so genannte „schlechte Gewissen“ plagt depressive Menschen ständig, unsere wirklich barbarischen Zeitgenossen dagegen kaum. Die sind „gewissenlos“. Auch hier muss zwischen A- und B-Gewissen unterschieden werden. Depressive haben ein enges „B – Gewissen“. Es ist religiös überhöht: Sie fühlen sich sündig. Die Sünde wurde ihnen in der Hauptsache nicht von den Eltern, sondern kirchlich eingeredet: Sie sind als Kinder auf billige Kirchentricks hereingefallen. Der billigste ist die eingeredete Schuld an einem Foltermord. Sie sollen durch ihre Schlechtigkeit und Sündhaftigkeit Mittäter an Jesu Kreuzigung sein. Dabei ist Jesus 2000 lange Jahre schon tot. Das lehrt uns die Staatsanwaltschaft Freiburg im Jahr 2014. Das schlechte Gewissen des Christen ist nötig, damit er ein gutes Gewissen hat. Mit einem guten Gewissen wäre er Sünder und nicht genügend demütig. Ein fabelhaft funktionierender Kirchentrick. Die Kirchen, und das ist ihre Sünde, haben es verstanden, unseren Kindern ein humanistisches Gottesbild und damit das wirkliche Evangelium vorzuenthalten. Holen wir das also ganz schnell nach.

Eine seltene Bestätigung meiner Auffassung von fachlicher Seite fand ich im Buch von Verena Burgbacher und Carola Eißler: „Schluss mit dem schlechten Gewissen“, Herder: „Theologisch betrachtet hat „Gewissen“ immer etwas mit der Vorstellung von „Gott“ zu tun“, so die Autorinnen. Eine Patientin berichtet im Büchlein, Gott sei ihr übermächtig vorgekommen und als einer, der „genau überwachen … konnte…“ Wir alle stünden „mit jeder unser Handlungen in Gefahr, die göttliche Ordnung zu verletzen“. Daraus ergebe sich ein unerfülltes und unwertvolles Leben ohne die Option „auf einen Platz im Himmel“. Sie meint natürlich, dass sich ein Platz bzw. eine Option ergibt für die Hölle. Hier werden also wertvolle Leben durch Kirche zerstört. Da wir nach Kirchendoktrin alle ewig leben, nehmen die, die keinen Platz an der Sonne bekommen, auf ewig in der Hölle ihren Platz ein. So denken die meisten unserer Kinder! Unser Bibelgott, diese Projektion barbarischer Menschen, kennt leider keine mäßig temperierten Zwischenstockwerke.

Zu allem Unglück scheinen sich Stress, Ängste und Depressionen auch negativ auf das ganze weitere Leben und sogar das Erbgut (DNS) auszuwirken. Wissenschaftler des Max-Planck-Institutes haben gezeigt, dass nachgeburtlicher Stress und Angst, hier Trennung von der Mutter, bei Mäusen einen Genabschnitt hemmt, der als Ausschalter des Vasopressin-Gens dient. Es kommt so zu einer lebenslangen Überproduktion des stressverstärkenden Botenstoffes Vasopressin. Die Regulierung der Gene ist somit wichtiger als die bloße Ausstattung damit. Stress lässt aber auch Methylgruppen an die Erbsubstanz andocken. So wird eine neue DNS – Struktur an die Tochterzellen weitergegeben und auf diesem Wege leider weitervererbt. Wenigstens bei Mäusen. So würde eine depressive Gesellschaft immer depressiver. Nun, sie wird immer depressiver. Heilpraktikern ist lange bekannt, dass essentieller Bluthochdruck auf emotionalen Dauerstress zurückzuführen ist. Vasopressin treibt im Prinzip den Blutdruck in die Höhe. Es hemmt die Wasserausscheidung und erhöht im Experiment den Blutdruck. Auch beim Menschen.

Ständige Angst vor Sünde führt Depressive in den Zwangszustand der „Nachahmung Christi“, die zu allem Übel von der Kirche noch verlangt wird. Es führt sie in eine perfektionistische Überforderung, die all ihre Kraft erfordern kann und sie überlastet. Depression und Zwangskrankheit sind nicht sauber zu trennen. Wir haben es hier mit Symptomen und nicht mit Definitivdiagnosen zu tun. Während Fritz Riemann in „Grundformen der Angst“ noch äußert, Glaube gebe dem Leben der Depressiven Sinn und trage sie, identifiziere ich den Glauben der Patienten als deren Krankheitsursache. Auf Seite 102 äußert Riemann dann zwar keine Kirchenkritik, so weit geht er nicht, aber er sieht Dinge immerhin kritisch: „In der Ethik“ nehme der Depressive „Gebote und Verbote zu wörtlich, fühlt sich dadurch überfordert und in seiner Schuldgefühlsbereitschaft bestärkt.“ Statt: „in der Ethik“, sage ich: „in der Kirche“. „Entsagung, Verzicht, Opfer und Askese“ würden den Depressiven charakterisieren. Das stimmt. Depression ist ein Symptom eines religiösen Masochismus, wie wir ihn von Ödipus und Prometheus kennen. Man bietet seinem Gott im Austausch an die ewige Hölle schon mal eine der Hölle ähnliche Strafe auf Erden an. Man gönnt sich psychische Gesundheit nicht. Die Ursache derartiger Selbstüberforderung ist als Kind eingeredete Höllenangst, der Weg zu dieser Überforderung geht über das Schuldgefühl B. „Selig jene, die dulden“, meint Franz von Assisi dazu, ein Spezialist auf diesem Gebiet. Irgendjemand fügte ihm die fünf Jesuwunden regelmäßig bei. Aber wer? Er selbst? Ich war es jedenfalls nicht.
Zu trennen ist die endogene von der reaktiven Depression. Doch auch dort gibt es Überlappungen. Schlingensief erkrankte an einem bösartigen Tumor. Es resultierte eine reaktive Depression auf diese Diagnose hin. Er meinte, Gott habe diesen Tumor geschickt. Er hadert mit Gott. Hier kommt die „endogene Komponente“ mit hinein. Gott straft nach kirchlichem Dogma mit Krebs wegen einer Sünde – oder er schickt eine Erkrankung zwecks grausamer „Testung“ des Gläubigen. Woran litt Schlingensief mehr? An der Krebserkrankung oder an dem ihm eingeredeten Gottesbild?
Stirbt ein Kind einen Unfalltod, so haben Eltern den Verlust zu beklagen und sind depressiv. Zusätzlich belastet sie eine eventuelle Schuld A, bzw. eine Sünde, eine Schuld B. Haben sie wirklich immer und genug auf das Kind aufgepasst? Haben sie es genug vor Gefährlichem gewarnt? So hat der Gläubige doppelt oder dreifach zu tragen: Am Verlust selbst, einer objektiven Schuld und an einer eventuellen Sünde, an einer Schuld B. Strafte gar der so allmächtige Gott die Eltern mit dem Tod des Kindes?

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13 Responses to Die „endogene Depression“

  1. Klarsicht(ig) sagt:

    Niemand sollte es sich von den Amtskirchen einreden lassen, dass er schuldig ist !
    https://klarsicht-blog.blogspot.com/2019/01/niemand-sollte-es-sich-von-den.html

    Der Produzent der „Schöpfung“.

    Wie „Glaubens-Infizierte“ unbeirrt annehmen, ist ihr „Held“ der Produzent der „Schöpfung“. Somit ist ER auch der Eigentümer und Hausherr von ihr. Daher hätte ER jederzeit das Recht dazu, gegenüber dem „Teufel“ (der das personifizierte Böse sein soll) von SEINEM „Schöpfungshausrecht“ Gebrauch zu machen.

    Vom „Teufel“ nehmen die „Glaubens-Infizierten“ genau wie von ihrem „Held“ an, dass dieser „Scheusal“ tatsächlich existiert. Sie weisen die Möglichkeit ganz weit von sich, dass die beiden übernatürlichen Wesen nur bei ihnen „denk- und hirnexistent“ sein könnten.

    Der „Teufel“ war offensichtlich noch nie gewillt, sich an die in der „Schöpfung“ geltende Hausordnung ihres Eigentümers zu halten, was dadurch als „belegt“ gilt, dass er die ihm vom „Schöpfer“ ausgelieferten hilflosen „Schöpfungsbewohner“ seit „Adam“ und „Eva“ auf vielerlei Art und Weise terrorisiert haben soll.

    Das „Schöpfungshausrecht“ berechtigt den „Held“ der „Glaubens-Infizierten“, den „Teufel“ wegen
    seines ständigen Verstoßes gegen die „Schöpfungshausordnung“ und seines als schädlich identifizierten Einflusses auf die „Schöpfungsbewohner“ aus der „Schöpfung“ hinaus zu schmeißen.

    Durch SEINE bisherige Untätigkeit gegenüber dem „Teufel“ vermittelt der „Held“ der „Glaubens-Infizierten“ aber den starken Eindruck, dass ER kein Interesse daran zu haben scheint, von SEINEM „Schöpfungshausrecht“ Gebrauch zu machen. Das weist IHN als schlampigen Eigentümer
    der „Schöpfung“ und als ein Wesen aus, dem das physische und psychische Wohl der Bewohner SEINER „Schöpfung“ kein besonderes Anliegen ist.

    Dass die „Glaubens-Infizierten“ ihrem „Held“ ganz offensichtlich ziemlich gleichgültig sind, wollen sie scheinbar unter keinen Umständen wahrhaben. Im Gegenteil ! Sie kriechen ihm z. B. in sogenannten „Gottesdiensten“ mit allem, was dort üblicherweise von ihnen veranstaltet wird, devot-servil in SEINEN denk- und hirnexistenten Hintern, womit sie partiell ihre Selbstachtung aufgeben.

    Gruß von
    Klarsicht(ig)

    • Klarsicht(ig) sagt:

      Das Schuldverhältnis, was zwischen dem Protagonisten des „klerikalen Geschäftsmodells“ und den Menschen existieren soll.

      Den Menschen, die ja ohne ihre Einwilligung „ins Leben gerufen“ wurden, wird von der „Klerikerzunft“ schon seit Jahrhunderten eingeredet, dass zwischen ihnen und dem erdachten Protagonisten ihres „Geschäftsmodells“ vom Zeitpunkt ihrer Zeugung oder spätestens ihrer Geburt ein Schuldverhältnis bestehe.

      In dieser von der „Klerikerzunft“ als existent behaupteten Rechtsbeziehung nimmt der erdachte Protagonist ihres Geschäftsmodells die Position des Gläubigers und der erwachsene Mensch und auch schon das gerade erst gezeugte oder geborene Kind die des Schuldners ein. Gegenstand der erdichteten Rechtsbeziehung ist ein Denkkonstrukt der „Klerikerzunft“, was sie als „Sünde“ bezeichnet.

      Die „Klerikerzunft“ behauptet weiter, dass jeder Mensch, also auch schon jedes Kind, den Protagonisten ihres Geschäftsmodells durch „Sünde geschädigt“ habe. Deswegen habe ER zu allen Zeiten gegenüber allen Menschen einen Anspruch auf „Schadenersatz“.

      Von der „Klerikerzunft“ wird ständig behauptet, dass „ihr Gläubiger“ existiert und dass sie dessen Bevollmächtigter ist. Bisher hat aber kein Mensch den (seinen) Gläubiger gesehen. Und kein Mensch kann konkret und sicher wissen, wann, wo, wodurch und in welcher Größenordnung von IHM ein Anspruch auf „Schadenersatz“ entstanden sein soll.

      Gleichwohl gibt es aber viele Menschen, die von der „Klerikerzunft“ in ihrem Sinne „weich gekocht“ wurden, und die es dadurch absurder Weise anerkennen, dass sie sich gegenüber dem angeblich existierenden Gläubiger in der Position eines Schuldners befinden. Eine Vereinbarung darüber, auf welche jeweils individuelle Art und Weise und zu welchem Zeitpunkt ein „Schadenersatz“ zu leisten wäre, ist nie getroffen worden.

      Eigenmächtig soll der als existent behauptete Gläubiger vor fast zwei Jahrtausenden über die Köpfe SEINER angeblichen Schuldnerschaft hinweg beschlossen haben, SEINEN angeblich bestehenden „Schadenersatzanspruch“ für sie zu begleichen.

      ER tat es dadurch, wie behauptet wird, indem ER SICH SELBST als SEIN Sohn „materialisiert“ und SICH dann in dieser Eigenschaft kreuzigen lassen haben soll. Und auch hier sind es wieder die von der „Klerikerzunft“ in ihrem Sinne „weich gekochten“ vielen Menschen, die dieser absurden „Anspruchsbefriedigung“ zustimmen.

      Nebenbei: Ein Gläubiger kann auch auf die Befriedigung seines Anspruches verzichten und dadurch das Schuldverhältnis beenden. Eine solche vernünftige Möglichkeit darf natürlich in dem absurden Schuldverhältnis der „Klerikerzunft“ keine Rolle spielen. Weil es absurd ist, musste selbstverständlich auch die Leistung (Kreuzigung) absurd sein, die in ihm erbracht worden sein soll. Hier gehört der Satz hin: „ Ich glaube, weil es unvernünftig ist“ (1).

      Wenn der bei den Mitgliedern der „Klerikerzunft“ und ihren vielen Sympathisanten denk- und hirnexistente Gläubiger eigenmächtig meinte, zur Befriedigung seines Schadenersatzanspruches einen Menschen (also sich selbst) schlachten lassen zu müssen, dann hat ER dieses grauenvolle „Ereignis“, was geschehen sein soll, allein zu vertreten ! Jedenfalls haben Kinder damit überhaupt nichts zu tun !

      In unserer als aufgeklärt und modern geltenden Zeit muss endlich Schluss damit sein, dass von der „Klerikerzunft“ und deren „Glaubens-Infizierten“ auch Kindern und Jugendlichen eingeredet wird, sie trügen eine „Mitschuld“ daran, dass der angeblich existent gewesene Jesus, wie behauptet wird, gekreuzigt wurde. In einer humanen Gesellschaft, die wir doch sein wollen, darf Kindern und Jugendlichen durch eine ihnen eingeredete „Mitschuld“ keine Angst und sonstigen schlechten Gefühle gemacht werden.

      Verweis:
      (1) https://de.wikipedia.org/wiki/Credo,_quia_absurdum_est

      Gruß von
      Klarwsicht(ig)

    • Johann Wolfgang Goethe sagt:

      Klarsicht(ig): ″Niemand sollte es sich von den Amtskirchen einreden lassen, dass er schuldig ist!″

      Die Amtskirchen haben gar nicht das Recht, Menschen eine Schuld zuzuweisen, zu verurteilen oder einzureden – die einzigen Schuldigen sind die Kirchen selbst.
      Für eine Schuldigsprechung gibt es Gerichte!
      Ich, als Atheist, und andere Atheisten lassen sich von den Amtskirchen keine Schuld einreden. Die Kirchen- und der Bibel-Kram, sind nur auf Lügen aufgebaut!
      Wenn Gläubige an einen Gott glauben, dann müssen sie sich auch an die Gebote Gottes halten, was sie aber nicht tun.

      Gruß Wolfgang

    • Karsicht(ig) sagt:

      Damit Herr Goethe evtl. versteht, warum ich solches Schreibgut produziere, zu dem er seinen Kommentar geschrieben hat, fällt mir nichts Besseres ein, als auf die beiden nachfolgend aufgeführten Zitate zu verweisen.

      Zitat: „Wer nicht auf die Scharlatane hereinfallen will, […] der muss etwas vom Wissen und der Trickserei der Scharlatane verstehen, […].“ 

      Zitat: „Wenn das System falsch spielt, lerne die Regeln, nach denen es vorgibt, zu spielen – und dann bringe es dazu, sich an die eigenen Regeln zu halten !“

      Quelle: Angst vor Messern ist doof – Klimahysterie ist viel angenehmer (für die Regierung):
      https://dushanwegner.com/scharlatane-entzaubern/

      Gruß von
      Klarsicht(ig)

  2. Frank Sacco sagt:

    Herr, alles was Du erduldet, ist alles meine Last. Ich hab es selbst verschuldet, was Du am Kreuz getragen hast. Das lässt man Kinder singen. Und macht sie als Kirche zu Mördern. Zu Folterknechten. Das ist unbekömmlich.
    Mich hat diese Woche der Bescheid der Approbationsbehörde NiZzA erreicht, dass man endgültig meine Approbation einziehen wird.
    Die Verantwortliche ist dort Sandra Behme. Vielleicht schreibt Ihr ihr mal in den Nobelring. Behme meint, ich sei schizophren, da ich die Kirchenleute anzeigen würde.

    Euer Dr. Rolf Reitis, identisch mit dem auf seinem PA eingetragenen Namen Frank Sacco.

    Frau Sandra Behme
    NiZzA
    Nobelring 4
    30627 Hannover

  3. Johann Wolfgang Goethe sagt:

    Es gibt doch rechtliche Mittel, um die Entscheidung der NiZza anzufechten. Zudem ist es Menschenunwürdig und diskriminierend, Dich als schizophren hinzustellen, nur weil Du Kritik an die Kirchen äußerst. Wo bleibt die Meinungsfreiheit? Haben wir einen religiösen Staat, wo ist die Demokratie? Ich bin fassungslos!

    Gruß Wolfgang

  4. Frank Sacco sagt:

    Ich würde mich in 20 Minuten am Arbeits- Tag mit Patienten über deren seelischen Missbrauch durch den Klerus unterhalten. Das dürfe ich nicht als hausärztlicher Internist, so Behme. Auch hätte ich Kleriker angezeigt, wenn sie Kinder mit der Hölle bedrohen. Bischöfin Kässmann gibt ja zu, dass Kinder „existentielle Ängste wie Luther“ dadurch bekommen.
    Die zunehmende Zahl der Anzeigen spreche für Wahn. Dass die Psychiatrie einen Kunstfehler begeht, wenn sie Geschädigte zum Schädiger schicken, erwähnt Behme nicht.

  5. Wilfried Müller sagt:

    Also man lässt Dich auflaufen und ingnoriert Dich. Auch die antiklerikale Szene pennt, und die Mainstream-Medien sowieso. Wer hätte was anderes erwartet?

    Da sehe ich einen krassen Gegensatz zur Popularität, die einem nordischen Umwelt-Kid auf den Leib geschrieben wurde. Es geht nur um Gefühlsmassage und Sensationsmache, wie dies Beispiel zeigt, denn Kinder sind ja nun keine Experten, von denen man sachlich fundierte Information erlangen könnte.

    Gleiches gilt für die naive Kapitänin, die für ihre törichten, zündelnden Forderungen gefeiert wird. Gefühlsmassage statt Vernunft ist das Konzept der Religionen. Das kriegen wir nun bei der Klimareligion und der Immigrationsreligion verabreicht.

  6. Johann Wolfgang Goethe sagt:

    Wenn jemand eine Spinnenphobie hat, muss ein Psychiater den Patienten die Angst vor Spinnen nehmen, indem er über Spinnen redet. Das gleiche gilt für Religion oder anderen seelischen Ängsten. Wenn ein Arzt einen Behandlungsfehler feststellt, ist es seine Pflicht, diesen Arzt und die Verantwortlichen, die Kirche, anzuzeigen, was Frank ja gemacht hat. Das kann man nicht als Wahn auslegen. Man sollte an die Presse gehen und der Frau Merkel einen Brief schreiben.

    Gruß Wolfgang

  7. Wilfried Müller sagt:

    Mein Schreiben an die Brehme:
    PROTEST
    Ich protestiere dagegen, wie Sie Dr. Rolf Reitis aus Faßberg behandeln. Mit dem Entzug der Approbation machen Sie einen profunden Kritiker mundtot. Merke: Es ist nicht schizophren, Kirchenleute für ihre Übergriffe und Misshandlungen anzuzeigen. Es ist im Gegenteil höchste Zeit, dass die kirchliche Angstmache mit der Höllenfurcht als das wahrgenommen wird, was sie ist: eine perverse Misshandlung der Betroffenen. Wer das ableugnet und hinter den Wohltaten der Religion verbergen möchte, setzt sich selber dem Verdacht der Schizophrenie aus.

  8. Johann Wolfgang Goethe sagt:

    Gut geschrieben, Wilfried! Die Frage ist nur, ob die Brehme sich in ihrer Entscheidung dadurch beeinflussen lässt?

    Gruß Wolfgang

    • Johann Wolfgang Goethe sagt:

      Nachtrag:

      Wäre es nicht besser, wenn wir alle dieses Schreiben an Brehme unterschreiben würden?

      Gruß Wolfgang

  9. Wilfried Müller sagt:

    Nein, es wäre besser, wenn sie viele Briefe bekommt, denke ich.

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