Was ist das Sacco-Syndrom?

Das Sacco-Syndrom

Unter dem Sacco-Syndrom verstehen wir Erkrankungen, die durch religiöse Ängste entstehen. Diese Erkrankungen setzen eine fundamentalistische Religion voraus, die mit diesen Ängsten, z. B. vor Folterstrafen in einem postulierten Jenseits, dogmatisch arbeitet. Dazu schreibt uns die ehemalige Leiterin der Evangelischen Kirchen Deutschlandes (EKD), Bischöfin Käßmann, es gebe schon bei Kindern „immer wieder eine große Angst vor der Hölle“ Es gebe „große Befürchtungen“ bei Kindern, „Gott könne sie strafen“. Manche hätten „gar tiefe existentielle Angst wie Luther“. Luther hatte diese Angst bis hin zur Psychose: Er halluzinierte den Teufel und litt unter einer masochistischen Depression. Wer existentielle Angst hat, ist immer schwer angstkrank. Krank darf eine Religion aber nicht machen. Die Religionsfreiheit gibt das nicht her. Man sehe sich dazu die Europäische Menschenrechtskonvention Abs. 9 an. Ich begleite eine Patientin, der man als Kind eine „Sünde“ während der „Heiligen“ Messe nicht vergab. Sie wurde schizophren.

Bei Jenseitsängsten der Kinder dürften die Kinder  Gott  „nicht zum lieben Papigott machen“, warnt Käßmann. Ein sog. „Wohlfühlgott“, vor dem Kinder keine Angst haben müssen, ist dem Klerus ein Dorn im Auge. „Verdienen“ könne man sich  „Gottes Zuwendung nicht“, so die Bischöfin zu den Kindern im Schicksals-Buch „Wie ist es so im Himmel“, Herder.

Und weiter: Kinder würden natürlich wollen, dass die Bösen bestraft werden, dass „Gerechtigkeit kommt wie im Märchen: Die böse Stiefmutter verbrennt.“ Hier wird Käßmann leider, getreu einer dogmagetreuen, lehrenden Christin, fundamentalistisch. Sie stellt Kindern in diesem Gleichnis das Verbrennen von Menschen, Matthäus spricht ja von einem Feuerofen, als eine gerechte  Strafe hin. Ein Verbrennen von Sündern (und bösen Stiefmüttern) ist jedoch niemals gerecht, auch wenn die Bibel es leider als krude, angeblich göttliche  Gerechtigkeit lehrt. Dann macht Käßmann mit einem Trick den Kindern über deren Gerechtigkeitssinn die Hölle schmackhaft. „Was geschieht… mit menschenverachtenden Diktatoren wie Hitler und Stalin und ihren unglaublichen Untaten…“  Welches Kind möchte da nicht einen Hitler in der Feuer-Hölle sehen? So ein Kind verlangt ja dann geradezu nach einer Hölle – und glaubt schließlich an diese angeblich Jesus – geführte Folterkammer. Schon hat man es in der Falle.

In der Frage, ob Gott allen Menschen die Hölle erspart, weicht die Bischöfin aus: „Ich bin der Meinung, wir sollten nicht so viel über Gottes Zukunft grübeln.“ Ein Kind will aber wirkliche Gewissheit, gerade in der Frage einer persönlich fürs Kind infrage kommenden Feuerhölle. „Niemand wird dort ewig schmoren…“ schreibt sie den entsetzten Kindern. Statt Höllenangst solle man lieber Gottvertrauen haben.  So etwas geht aber nicht in einer vom Klerus gewollt hergestellten Ungewissheit. „Der uns bedingungslos liebende Gott straft nicht im Jenseits“, wäre eine unsere Kinder erlösende Antwort.

 

Die von Käßmann beschriebene Krankheit, das Sacco-Syndrom,  ist natürlich uralt. Ödipus ist hier unser Vorzeigepatient. Ödipus hatte keine Kastrationsangst. Freud ist von mir widerlegt. Ödipus hatte Gottangst. Er glaubte und fürchtete, ein Gott Namens Zeus würde ihn wegen des Inzestes mit der Mutter in eine „ewige Verdammnis“ schicken. Jetzt bin ich „gottverhasst“ den Göttern, ruft er aus. Ödipus therapierte seine angstbedingte Depression über einen Masochismus erfolgreich: Er stach sich beide Augen aus und war durch dieses Buß-Opfer an den vermeintlich existierenden Zeus soweit geheilt.

Doch das Sacco-Syndrom tritt noch unter anderer, ja vielfältiger Symptomatik auf. Kinder werden unaufmerksam (ADS) oder schweigsam (Autismus). Wieder andere Patienten „retten“ sich in Süchte, Zwänge oder Psychosen. In der Tat sind Wahn und Halluzinationen oft Selbstheilungsversuche, denn nichts ist schlimmer als eine religionsbedingte Depression mit ihrer anerkannt größten Angst des Menschen.

Mit meinen Arbeiten über das Sacco-Syndrom mache ich auch zum Leidwesen meiner Niedersächsischen Ärztekammer auf den größten Kunstfehler in der neueren Geschichte der Psychiatrie aufmerksam. Die etablierte Psychiatrie weiß zwar irgendwo um die „durch alle Ritzen“ kommenden Erkrankten, die Gesundheitsschäden durch religiös bedingte Ängste aufweisen. Doch nach einem Artikel in der Die Zeit (vom 31.3.2010) überweist sie nach der Chef-Analytikerin und Freud-Nachfolgerin Prof. Leuzinger – Bohleber diese Erkrankten zur „Behandlung“ zu den Geistlichen. Im Beisein der Analytikerin stellt Pfarrer zu Elzt die Fehldiagnose „Von Teufel besessen“. Diese Diagnose ist für die Betroffenen sehr unbekömmlich und führt zu Suiziden. Selbige Überweisungspraktik gibt der Vortragende Psychiater Dr. Scholz, Villach, auf dem Internationalen BDI-Kongress auf Mallorca zu. Und das, wie er angibt, in vollem Wissen, dass dort das bindende Dogma einer ewigen Verdammnis herrscht. Ja Prof. Diefenbacher, Berlin, streitet auf einem eben solchen Kongress ab, dass es ein Sacco-Syndrom überhaupt gibt. 

Geistliche sind ja nun gerade diejenigen, die den Dogmen Auferstehung und ewige Strafen im Jenseits verpflichtet sind und sie als „Glaubenswahrheiten“ frühzeitig und damit vor dem Einsetzen eines kritischen Bewusstseins unseren Kindern vermitteln –  bereits im Kindergarten. Und  auch Kindern von „Atheisten“.  Dass Geistliche es sind, die die teils schweren Leiden  „verursachen“, brachte uns  der Psychiater Dr. Rüber – Winterhoff aus  Celle während einer Fortbildung für Hausärzte bei. Das fand der Facharzt ganz  normal.  Es ist aber  ist ein ausgewachsener Skandal, schwer leidende, zudem krankenversicherte Patienten aus dem qualitätsgesicherten Gesundheitssystem auszuschleusen und zu den „Verursachern“ der Erkrankungen zu schicken. Hier sind  Chronifizierung und Verschlimmerung der Leiden bis hin zum Suizid  vorgezeichnet. Wir Internisten schicken alkoholkranke Patienten ja auch nicht in die nächste Kneipe.

Bedrohlich dargestellte und damit als bedrohlich aufgefasste religiöse Gedankeninhalte – wie zum Beispiel Angst vor jenseitigen, ewigen Strafen – sind nicht etwa vom Patienten zwecks Ausleben ihrer Erkrankung hergeholte Symptome bei einer Psychose oder einer Neurose.

Im Gegenteil: Religion stellt als die nach Karl Jaspers größte bekannte Angst-Quelle die häufigste Ursache psychiatrischer Erkrankungen dar, siehe auch bei Tournier.

Die Lehre in den Kirchen wird wieder strenger. „Schlimmer“ als unter Hitler sei es bei Jesus in dessen Hölle, so der Kirchenautor und Verleger Hans-Werner Deppe (s.u.) schriftlich zu unseren entsetzten Kindern. Ich habe ihn angezeigt. Ohne Erfolg. Bischof Nikolaus Schneider, Ex-Präses der EKD,  tröstet uns zwar, das Höllenpredigen sei nur ein „Geschäft“.  (Der Spiegel 43/2014). Doch sollte man dieses, zugegeben einträgliche Geschäft wirklich so weiterführen?  Schneider führt es weiter. Er schreibt unseren Kindern  Unglaubliches: Gewisse Sünder kämen nach einem Richterspruch Jesu in das ewige Feuer. Das mit der Feuerfolter sei eine „verstörende Botschaft“. Doch man darf unsere Kleinen nicht mit derartigen Folterandrohungen „verstören“. So schrieb ich bezüglich Schneider ebenfalls eine Straf – Anzeige.

Sehr betroffen äußerte sich Dr. Cornelia Goesmann als Vizepräsidentin der Bundesärztekammer in offizieller Kammersitzung am 17. 11. 2009. Die Kirchen seien grausam. Daher sei sie aus der Kirche ausgetreten. Mit diesem Machtwort setzte sie einen Prozess der Kirchenkritik in Gang und bestärkte mich  noch einmal in meinem Vorgehen gegen die Amtskirchen. Leider ließ der Protokollführer Ass. jur. Wiegand  diese Äußerung Goesmanns nicht ins Protokoll. Er weigert sich bis heute, es zu tun. Fazit: Die Psychiatrie und die Ärztekammer Niedersachsen vertuschen die Auswirkungen des seelischen Missbrauches der Amtskirchen an unseren Kindern. Es ist für uns alle an der Zeit, hier aufklärerisch zu wirken.

Parallel mit der neuen Erstarkung der Kirchen und ihrer Dogmen nehmen aber leider Verdrängungsmechanismen bezüglich der Inhalte dieser Lehre in der Bevölkerung zu: Man ist sich „sicher“, an jenseitige Strafen glaube man nicht. Ja man habe dieses Dogma nie vermittelt bekommen. Doch tiefenpsychologisch sieht es gegenteilig  aus. Mittlerweile sind fünf Bücher über diese Thema von mir im Buchhandel und als E-Book erhältlich (s.u.).

Nach Eugen Drewermann bewirken die Kirchen über ihre harten Dogmen „Krankheit und Wahnsinn“. Er schreibt mir: „Ich denke wie Sie“.  Der Analytiker Tilmann Moser schreibt im Buch „Gottesvergiftung“ von Millionen derart geschädigter Kinder. Der Zusammenhang Glaube-Erkrankung, den  die heutige Psychiatrie zu leugnen versucht, wird hier und in meinen Büchern eindeutig belegt und mit der Diagnose Sacco-Syndrom ausgestattet. Belegt wird damit auch der größte Kunstfehler der Psychiatrie seit 1945: Ihr Verneinen des direkten Zusammenhanges von kirchlicher Bedrohung Kindern gegenüber und zeitgleicher oder späterer Erkrankung eines derart einmal Indoktrinierten.

Wird denn wieder klerikal gedroht? Die „Evangelische Zeitung“ (Lutherisches Verlagshaus) vom 27. März 2016 klärt es auf: In den „lutherischen Kirchen“ sei „unwidersprochen gültig“, dass  gewisse Sünder in die „ewige Hölle“ und zur ewigen „Strafe“ verdammt werden. Die beunruhigende Bildunterschrift für unsere Kinder: „Der Teufel versucht, Menschen in sein Reich, die Hölle, zu ziehen. Welche göttliche Gnade sei für diese Sünder jedes nicht ewig „brennende Körperteil!“, schreibt unseren erschreckten Kindern der Kirchen-Autor Hans-Werner Deppe für seinen Partner, das religiös-fundamentalistische Erzbistum Paderborn in sein Buch: „Wie wird es in der Hölle sein?“, bethanien. Was die Amtskirchen betreiben, ist in der BRD illegal. Die Lehre, dass ein Jesus in einer Ewigkeit Folter in Auftrag geben werde, scheitert juristisch und medizinisch (!) an der Tatsache seines endgültigen Versterbens am Kreuz. In der deutschen Justiz können Wunder, hier das einer Auferstehung,  nicht gelten. Da gilt: Tot ist tot. Nicht „existent“ sei der angebliche Chef der Hölle, Jesus, so dann auch die Staatsanwaltschaften Freiburg i. Br. und Hannover. Das „tot ist tot “ gilt auch in der Medizin.

Meine Kollegen aus der Psychiatrie vertreten nun recht kollektiv die Auffassung, eine  „christliche Erziehung“ im Kindergarten, kirchlichem Unterricht und Schule könne keine entsprechend negativen Wirkungen hinterlassen. So verlautet Prof. Diefenbacher, Berlin, auf einem BDI-Kongress auf Mallorca die These, ein Predigen der Hölle sei kein Trauma für Kinder. So etwas könne keine PTBS nach sich ziehen. Ich habe das die Berliner Psychiater-These genannt.

Dabei haben sie nahezu  täglich mit dem Sacco-Syndrom zu tun. Fakten oder Untersuchungen über die angebliche Harmlosigkeit eines Höllenpredigens kann die Psychiatrie  nicht vorweisen. Anders lautende, das Gegenteil beweisende  Literatur gibt es dagegen in einer endlosen Zahl. Wie so oft macht die Psychiatrie hier ihr Wunschdenken zu einer „Wissenschaft“. Das erspart ihr, sich mit ihrem größten Arbeitgeber, den Kirchen, anzulegen. Schon im Kindergarten werden die Dogmen Himmel, Hölle und Jüngstes Gericht flächendeckend als „Glaubens-Gewissheit“ gelehrt – und nicht etwa ad absurdum geführt. Mit der Geschichte der Sintflut, die man als ethische Glanzleistung „Gottes“ verkauft,  macht man den Kleinen maximale Gott-Angst. Sie fühlen sich einem Gewaltverbrecher ausgeliefert. Doch selten beklagen Kinder dies. Es ist ja ihre Aufgabe, diesen Gott, dieses Scheusal  zu lieben. Doch Bischöfin Käßmann erklärt auch unsren Kindern diesen Quasi-Holocaust ihres Gottes: Man solle Kindern die Geschichte so erzählen, „wie es die Bibel tut“. Die Geschichte sei „tief prägend, sie  wurde immer, zu allen Zeiten verstanden“. Leider, muss ich da als Arzt sagen. Gott sei halt „richtig zornig“ gewesen und habe die Erschaffung der Erde „bereut“. Er habe gesagt: „Das will ich alles auslöschen“. Sie beschwichtigt das fragende Kind mit den Worten, solchen Zorn „kennst du doch auch… wenn du das Legohaus… einfach vor Wut kaputt machen möchtest…, weil etwas nicht klappt.“ Nun, das sage ich als Analytiker: Der Vergleich hinkt. Das Kind überlegt nur, eine Sache zu zerstören, wohingegen der Christengott einen Welt-zid anrichtet. Er rettet lediglich acht Erwachsene und nur je zwei Exemplare von Millionen Tierarten. Auch alle jüdischen Babys wurden mit dem Foltermittel Regenwasser abgetötet.

Äußern kassenversicherte Patienten  Zusammenhänge ihrer Krankheit mit Glaubensdogmen, „überweist“ die Psychiatrie die Erkrankten. Wohin? Sie überweise, so der vortragende Psychiater Dr. Rüber-Winterhoff auf einer  Fortbildungsveranstaltung im  Dez. 2011 im Landkreis Celle, zu den „Verursachern“ der Erkrankung, also zum Klerus. Damit gibt die Psychiatrie zwei Dinge zu:

1.Der Klerus „verursacht“  Erkrankungen (was man an anderer Stelle vehement zu leugnen versucht).

2. Man überweist die durch alle Ritzen kommenden Erkrankten  zu den „Verursachern“, also zu medizinischen und dazu noch ihren orthodoxen Dogmen verpflichteten Laien. Wer nicht das Höllendogma vertrete, der versündige sich gegen den Heiligen Geist, so Papst Benedikt zu der Geistlichkeit. Dieser Vorgang ist unglaublich. Aufgrund der skurrilen Überwachungspraktiken der Psychiatrie musste der deutsche Papst Schnellkurse in der Disziplin „Teufelsaustreibung“ einführen. Erst treibe man die Angst in die Kinder hinein, dann wieder für einen Obolus heraus. Ein einträgliches „Geschäft“.

Es sind eigene verdrängte religiöse Ängste unserer Psychiater, die diesen Mechanismus bewirken. Da teils Schwerkranke und Suizidgefährdete so aus dem qualitätsgesicherten Gesundheitssystem ausgeschleust werden, handelt es sich um einen ausgewachsenen Skandal. Hier ist die Psychiatrie auf einem unverzüglich zu korrigierenden Weg. Die Niedersächsische Ärztekammer wurde über das Verhalten der Psychiatrie über einen Anwalt informiert und sollte sich äußern (Stand 2016). Sie äußert sich nicht (Stand Ende 2019). Im Gegenteil: Man will mir aufgrund meiner Initiative jetzt meine Approbation als Arzt entziehen.

 

Artikel von Frank Sacco

 

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3 Responses to Was ist das Sacco-Syndrom?

  1. Johann Wolfgang Goethe sagt:

    Die Kirche ist eine staatliche Sekte und somit ist der Staa für schizophrene Kinder durch die Kirche mitverantwortlich.

    Gruß Wolfgang

  2. Frank Sacco sagt:

    Freud schreibt ohne Ende über das Sacco-Syndrom, ohne aber Kritik am Juden-Christentum üben zu können. So hatte iElisabeth zu R. , seine Vorzeigepatientin mit einer Fibromyalgie, sich versündigt in Form einer Gedankensünde. Sie hatte sich kurz am Totenbett ihrer Schwester „gefreut“, dass nun ihr Schwager „frei“ war für sie.
    Statt hier das Christentum zu kritisieren, dass ja Gedankensünden mit Hölle bestraft, siehe Bergpredigt, sagt er ihr, man könne doch nichts für seine Gedanken. Doch der Glaube sitzt so tief, dass man in schwerste Erkrankungen rutscht. Man muss solchen Patienten sagen, dass der Glaube eine fiese Konstruktion einer Hochintelligenz vom östlichen Mittelmeer ist. Keine Gedankensünde ist juristische Schuld. Die Sünde ist nach Nietzsche eine Erfindung zum Geldverdienen. Doch Angst macht krank….. Ein schlechter Wegbegleiter.

  3. Johann Wolfgang Goethe sagt:

    Ich kann nicht verstehen, dass es Menschen gibt, die sich einen Gott so hingeben, dass sie physisch krank werden. Die Juden leben ihren Gott anders als die Katholiken und die Muslime leben ihren Gott auch wieder anders. Dabei soll es nur einen Gott geben.
    Die Menschen hinterfragen sonst alles, nur die Existenz von einem Gott nicht. Was ist mit der Seele? Alle Organe kann man durch Ultraschall und Röntgenaufnahmen sehen, aber eine Seele hat man noch nicht gefunden. Da müssten die Gläubigen sich doch mal Gedanken darüber machen und den Glauben infrage stellen.

    Wenn man Menschen eine Heizdecke verkauft, was gegen Rheuma helfen soll und nicht stimmt, ist es Betrug: Wenn man aber den Menschen einen Gott verkauft, der nicht existiert, ist das kein Betrug. Irgendwas stimmt in unserem System nicht!

    Am 10.10.2019 sollte ich wegen meiner EMR-Rente von einem Psychiater begutachtet werden in einer katholischen Einrichtung. Als Atheist habe ich die Begutachtung abgesagt und abgelehnt. Ich habe orthopädische und internistische Probleme und keine psychiatrischen Probleme.

    Gruß Wolfgang

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