SPD hat die Wahl

Hart aber fair 2018-10-08

Es gab nur einen einzigen deutschen (Landes-)Finanzminister, der ernsthaft was gegen Steuerflucht unternahm: Norbert Walter-Borjans. Dessen Wirken wurde u.a. vom Bundesfinanzminister konterkariert. Jetzt steht Walter-Borjans zusammen mit Saskia Esken zur Stichwahl um den SPD-Parteivorsitz an. Die Gegner sind Olaf Scholz und Klara Geywitz, die keine solchen Meriten erworben haben (Bild © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons).

Esken und Walter-Borjans konnten bei der Vorwahl 45.000 Stimmen auf sich ziehen (21%), gegenüber 23% von Scholz und Klara Geywitz. Ausgeschieden sind Christina Kampmann und Michael Roth, die mit 16% auf Platz 3 landeten, Karl Lauterbach und Nina Scheer mit 15% auf Platz 4, Boris Pistorius und Petra Köpping mit 14% auf Platz 5 sowie Ralf Stegner und Gesine Schwan mit 10% auf dem letzten Platz 6.

Insgesamt beteiligten sich ca. 200.000 Parteimitglieder an der Vorwahl, also ca. 53%. Hoffentlich stimmen bei der Stichwahl genug SPD-ler für Walter-Borjans – die SPD hat schließlich nur einen Kandidaten von diesem Kaliber. Mit Walter-Borjans könnte der SPD ein neuer Aufschwung gelingen. Scholz steht eher für den gegenwärtigen Niedergang, und die beigeordnete Weiblichkeit macht sehr den Eindruck von Quoten-Damen.

Von dieser Stelle beste Wünsche an Walter-Borjans!

 

Wilfried Müller

Humoristischer Link zu SPD: EU-Wahl: Parteienhilfe leichtgemacht

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3 Responses to SPD hat die Wahl

  1. Wilfried Müller sagt:

    Die Zeit springt auf: Die letzte Hoffnung

  2. Johann Wolfgang Goethe sagt:

    Was können Wallter Borjans und Saskia Esken bei der SPD bewegen? Ich denke, wie bei allen Parteien – Nichts! – wenn die gesamte Partei nicht mitzieht.

    Gruß Wolfgang

  3. Günter Dedie sagt:

    Es wird nicht reichen, neue Personen zu installieren, solange einige grundsätzlich Probleme der (Volks-)Parteien nicht behoben werden. Siehe dazu bspw. diesen Artikel.

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