SPD hat richtig gewählt

Hart aber fair 2018-10-08

Endlich hat sich die SPD auf ihre sozialen Grundlagen besonnen. Mit Norbert Walter-Borjans ist endlich wieder ein Sozialpolitiker an die Spitze der SPD gelangt. Nun müsste noch Oskar Lafontaine zurückgeholt werden, der die Grundsätze der SPD aufrecht erhielt, als die Partei eben diese Grundsätze verriet. Vielleicht kann Lafontaine noch Sahra Wagenknecht für die Walter-Borjans-SPD gewinnen …

(Bild © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons).

Mit immer wieder falschen Spitzenleuten hatte die SPD sich beinahe selbst abgeschafft. Nun darf man hoffen, dass der deutschen Bevölkerung wieder eine pragmatische soziale Kraft zur Seite steht, und zugleich sollte damit das Hauptelement der linksgrünen Ideologiefront wegbrechen.

Norbert Walter-Borjans hat seinen Ruf als einziger (Landes-)Finanzminister erworben, der ernsthaft was gegen Steuerflucht unternahm. Sein Wirken wurde u.a. vom Bundesfinanzminister konterkariert. Jetzt wurde Walter-Borjans zusammen mit Saskia Esken zur Doppelspitze für den SPD-Parteivorsitz gewählt.

Mit Walter-Borjans wird die SPD für sozial Denkende wieder wählbar (die beigeordnete Weiblichkeit macht eher den Eindruck von Quoten-Damen). Mit Nowabo könnte der SPD ein neuer Aufschwung gelingen. Immerhin wurde mit Scholz der gegenwärtige Niedergang abgewählt. Die Signale stehen auf Vorwärts.

Von dieser Stelle beste Wünsche an Walter-Borjans!

 

Wilfried Müller

Link zur SPD von vor der Stichwahl: SPD hat die Wahl

Humoristischer Link zu SPD: EU-Wahl: Parteienhilfe leichtgemacht

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6 Responses to SPD hat richtig gewählt

  1. Johann Wolfgang Goethe sagt:

    Sahra Wagenhknecht würde der SPD weiterhelfen. Die SPD muss sich neu aufstellen und im Bereich soziale Grundlagen 1:1 durchsetzen, dann bekommt sie auch wieder Wähler.

    Gruß Wolfgang

  2. Günter Dedie sagt:

    Nicht alle sehen das so positiv: … „Lohnt es sich, hier nun ausführlich auf die Totengräber-Qualitäten des neuen SPD-Führungspärchens einzugehen? Auf die Milliarden zusätzlicher Schulden, die Norbert Walter-Borjans in seiner Zeit als NRW-Finanzminister dem Land aufgebürdet hat? Auf die von seinem Haus erarbeiten Haushaltspläne, die wegen ihrer handwerklichen Fehler vor dem Landesverfassungsgericht zerschellten? Muss man sich auf die Suche nach Qualifikationen von Saskia Esken begeben, die sich selbst vor allem durch ihre Zeit in einem Landeselternrat bestens auf die SPD-Führung vorbereitet sieht und nun im Bundestag offenbar vor allem damit auffiel, dass sie in Fraktionsämter, die sie anstrebte, nicht gewählt wurde?“

    • Johann Wolfgang Goethe sagt:

      “Nicht alle sehen das so positiv“

      Da hast Du recht, Günter: Aber man stelle sich vor: wenn alle der gleichen Meinung wären, würde sich in der Politik und auf der Welt nichts verändern.

      Gruß Wolfgang

  3. Wilfried Müller sagt:

    Bei wikipedia liest sich das ganz anders. Die NRW-Schulden sind bestimmt nicht Nowabos Schuld, die kommen aus den Strukturprobemen, und wohl auch aus der Kraft-Politik. Dass Nowabo gerügt wurde weil er den unteren Tarifgruppen mehr geben wollte, spricht für ihn, nicht gegen ihn.

    Wo mir allerdings vor graut ist rot-rot-grün, ich hoffe dazu kommt es nicht.

  4. Wilfried Müller sagt:

    Dazu ein Artikel bei atheisten-info.at, wo Lafontaine sich zu der Situation äußert. Die Sozialdemokraten müssen demnach den Sozialstaat wieder aufbauen, zur Friedenspolitik Willy Brandts zurückkehren und sich von der schwarzen Null verabschieden, wegen der Deutschland die Infrastruktur habe verrotten lassen. Eine Rückkehr zur SPD sieht Lafontaine in dem Sinne als möglich, dass sich Linkspartei und SPD vereinigen.

  5. Johann Wolfgang Goethe sagt:

    Rot-rot-grün, nein Danke!

    Gruß Wolfgang

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