Philosophie: Bewusstsein III – Bündeltheorie

Die Bündeltheorie ist ein selbstgestrickter Erklärungsansatz für Denken, Lernen & Erinnern, den der Schreiber nirgends in ähnlicher Form finden konnte. Der Text basiert auf den beiden vorangegangenen Bewusstseins-Artikeln. Immerhin dürfen an der Bewusstseinsforschung auch Amateure teilnehmen, denn sie sind mit dem grundlegenden Forschungsinstrumentarium ausgestattet – dem Bewusstsein. Um eine Grundlage zu bekommen, soll ganz schnell mitten hineingesprungen werden (Bild: uhelpt, pixabay, beschnitten).

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Philosophie: Bewusstsein II – Schritt für Schritt

Maßgebend für diese Artikelreihe war der Wunsch, die aktuelle Lage der Bewusstseinsforschung kennenzulernen (Bild: photo-graphe, pixabay, verkleinert). Ein Scan der verfügbaren Literatur lieferte ein uneinheitliches Bild, wo jeder Autor andere Forschungen besprach, zumeist auch mit einem anderen Vokabular als der nächste. Eine einheitliche Darstellung war nicht aufzufinden, einen Konsens scheint es nur für Teilaspekte zu geben, nicht aber fürs Gesamte. Nach den Vorbemerkungen zum Bewusstseinsraum und der Übersicht im Teil I geht es nun mit etwas eigener Nachhilfe voran.

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Philosophie: Bewusstsein I – kleine Übersicht

Die Bewusstseinsforschungen des hier Schreibenden verliefen nicht so ergiebig wie gehofft. Auch wenn viele Bücher Aufklärung über das Bewusstsein versprechen, bleiben sie oft in den Randbereichen stecken, wo die Autoren forschen. Die Zusammenfassungen umkreisen das Thema vielfach, ohne so richtig ins Eigentliche zu treffen. Tenor ist die Aussage, da muss noch viel geforscht werden, und die Begriffe müssen vereinheitlicht werden. Dies ist der Versuch, das Wesentliche rauszuziehen und ein paar daran hängende Fragen aufzuwerfen. Weitere vertiefende Artikel folgen (siehe Links unten, Bild: geralt, pixabay).

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NaWi 13 – Kollektive Intelligenz

Bild 1: Blattschneiderameisen, Wikimedia (Aug 2014)

Kollektive Intelligenz nennt man das Ergebnis der selbstorganisierten pluralistischen Fähigkeiten der Individuen eines Kollektivs. Die kollektiven Ergebnisse sind aber nur dann besser als die der Individuen, wenn diese unabhängig voneinander mitwirken. Das gilt übrigens auch für uns Menschen. Im Gegensatz dazu ist beim Herdentrieb die Nachahmung des Leittiers stärker ausgeprägt als die Nutzung der kollektiven pluralistischen Fähigkeiten aller Individuen. Das kollektive Verhalten der Herde ist deshalb vor allem abhängig von der Kompetenz des Leittiers. Weiterlesen

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Verfassungsmäßiges Schulchristentum

Dieser Beitrag aus atheisten-info.at stammt von Erwin Peterseil (Bild: PublicDomainPictures, pixabay).

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Das Sacco-Syndrom der Monroe

Marilyn Monroe und ihr Sacco-Syndrom                                    von Frank Sacco

(Bild: rmac8oppo, pixabay) (Quelle u.a. Ruth-Esther Geiger, Marilyn Monroe, rororo) Weiterlesen

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Familiennachzug: noch mehr Manipulation

Wer die Zahlen vom Familiennachzug googlen will, wird mit Bamf-Fehlermeldungen bedient (Bild: GDJ, pixabay): „HTTP Status 404 / Leider konnte das System die letzte Anfrage nicht vollständig ausführen, da die aufgerufene Ressource nicht vorhanden ist.“ Die Links in der Suchliste sind falsch (Beispiel), aber auch wenn man sie korrigiert, landet man bei der Zahlennachfrage bloß im Bamf-Blabla (Beispiel).

Um überhaupt Zahlen zu kriegen, muss man allerlei Sekundärquellen durchforsten, incl. Kleine Anfragen an das Auswärtige Amt (AfD) und die Bundesregierung (Die Linke) – nur dass auch dort die Antworten fehlen. Die Tabelle unten ist aus verschiedenen Quellen zusammengesucht. Die Gesamtzahlen vom Familiennachzug sind bis 2017 bei wiki verfügbar, 2018 stammt aus Faktencheck. Weiterlesen

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Freier Wille und Emergenz

Bild: Der Denker von Auguste Rodin, Wikimedia Commons/Lukas Merl

Ist unser freier Wille eine Illusion? Die geistigen Fähigkeiten entstehen ja als kollektive Fähigkeiten der (materiellen) Nervenzellen des Gehirns. Wenn die Nervenzellen und generell die Natur deterministisch funktionieren, wären damit auch die geistigen Fähigkeiten determiniert. Deterministisch bedeutet, dass zukünftige Ereignisse durch aktuelle Ereignisse eindeutig festgelegt, d.h. vorhersagbar sind. Dann wäre unser freier Wille eine Illusion. Weiterlesen

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Philosophie: Freier Wille III – Zufall regiert

Der Freie Wille taucht in philosophischen Büchern oft auf, und meistens ist er unfrei (Bild: geralt, pixabay).

Man darf anderer Ansicht sein. Weiterlesen

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Philosophie: Freier Wille II – Entscheidungsverarbeitung

Solange die klassische Physik das Sagen hatte, galt die Welt als vollständig deterministisch (*): Alles war schon entschieden, es folgte nur dem Gesetz von actio und reactio. Die Weltläufte waren vorherbestimmt. Erst vor gut 100 Jahren wurden Effekte gefunden, die das Bild störten. Es waren kleine Effekte mit großer Wirkung. Die Quantentheorie befreite die Welt von der Vorstellung der Vorbestimmung und führte das Zufallselement ein. Im Lauf der Zeit merkte man, dass dies Element allgegenwärtig in allen Atomen und allen ihren Elektronenhüllen vorhanden ist, dass es in allen Zeitskalen auftritt und auch in diversen Energiebereichen (Bild: entscheidungsverarbeitender Schimpanse, PublicDomainPictures, pixabay).

Oft verstecken sich die Zufallseffekte in niedrigen Energiespektren, und durch ihre Vielzahl mitteln sich die meisten weg, was sicherlich nicht zu ihrer Entdeckung beitrug. Aber sie eröffnen den Weg in eine Welt, die nicht für alle Zeiten festgelegt ist, sondern in der echte Entscheidungen fallen. Es sind nicht die großen Willkürakte, wie man sie in vorwissenschaftlicher Zeit den Göttern, Geistern und Gespenstern zutraute. Gemäß den neuen Vorstellungen läuft die Welt nach wie vor weitestgehend deterministisch ab, und die echten Entscheidungen fallen ganz unmerklich. Aber wenn man die ganze Welt in den Zustand von vor ein paar Minuten zurücksetzen könnte, würde sie sich trotz identischer Ausgangsbedingungen anders entwickeln, als sie jetzt ist – und die Unterschiede würden immer weiter zunehmen. Weiterlesen

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